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Nuit debout: Konzert am Place de la République in Paris, 20.4.2016


Europe - what's left? Strategies after the Coup

Lasst uns ein neues Europa gestalten, ein Europa der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit!

Der Umgang der europäischen Institutionen mit der griechischen Regierung, die autoritäre Reaktion auf den Sommer der Migration und die Radikalisierung der Rechten in Europa haben gezeigt, dass die Linke bisherige Strategien eines Politik­wechsels über­denken muss. Wie kön­nen wir ge­mein­sam han­deln und wirk­sam Soli­darität ent­wickeln, auch wenn die Aus­gangs­situationen, bis­herigen Praxen und un­mittel­baren Ziele unter­schiedlich sind, Ungleich­zeitig­keiten ganz unter­schied­liche Hand­lungs­be­dingungen schaf­fen?

An drei auf­einander folgen­den Abenden wollen wir in Po­diums­dis­kus­sionen mit poli­tisch Aktiven aus ver­schiedenen Ländern In­halte und For­men euro­päischer Orga­nisierung und Praxis in den Fokus nehmen.
Die Veran­stal­tungen re­flek­tieren die Frage­stel­lungen auf dem drei­tägigen Rat­schlag vom 3. bis 5.6. in Berlin, bei dem über 100 Aktive aus ver­schiedenen linken Parteien, außer­par­lamen­tarischen Orga­nisa­tionen, Ge­werk­schaften und so­zialen Be­we­gungen aus mehr als 20 Ländern zu­sammen­kommen, um sich über Spiel­räume und An­sätze lin­ker Po­litik aus­zu­tauschen.

Mehr Informationen: www.rosalux.de/europe-whats-left
 
Welcome2Stay - Leipzig 2016

Welcome2Stay

Leipzig, 10.-12.6.: Zusammenkunft der Bewegungen des Will­kom­mens, der Mi­gra­tion, der Soli­dari­tät und des Anti­rassis­mus

Im Juni laden eine Reihe von Initiativen und Organi­sationen zu einem Treffen der soli­dari­schen Be­we­gungen ein, zu drei Tagen des Aus­tausches und der Dis­kussion.
Ein­ge­laden sind unter anderen Will­kommens­initia­tiven, Soli­da­ritätsgrup­pen, Selbst­organi­sationen von Geflüchteten, anti­rassis­tische und anti­faschis­tische Grup­pen und Netz­werke und zivil­gesell­schaft­liche Or­gani­sationen.
In Workshops, Plenas und mit kultu­rellem Pro­gramm sol­len an diesem Wochen­ende gemein­same Fragen dis­kutiert und Handlungs­strategien ent­wickelt werden.

Mehr Informationen: www.welcome2stay.org


Bedrohung aus der Mitte

Die «Mitte-Studie 2016» zu rechtsextremen Einstellungen, Au­to­ri­ta­ris­mus und Demo­kratie kommt im Juni raus

Seit 2002 erscheinen die «Mitte-Studien» der Universität Leipzig. Sie versucht, mittels Re­prä­sen­ta­tiv­er­he­bung zu er­fassen, wie ver­breitet und aus­geprägt  rechts­extreme und anti­demo­kra­tische Ein­stel­lungen in Deutsch­land sind.
Im Juni wird nun die aktuelle «Mitte-Studie 2016» zu rechts­extremen Ein­stel­lungen, Au­to­ri­ta­ris­mus und Demokratie erscheinen. Die Au­to­r­Innen der Studie werden auf einer Veranstaltung am 20. Juni in Berlin die wichtigsten Ergebnisse vorstellen und erläutern.

Die Studie kann ab dem 15. Juni von der Website der Rosa-Luxem­burg-Stiftung herunter­geladen werden.


Pegida-Demonstration Dresden


Fest der Linken

Der Sommer ist auch zum Feiern da

Rostock/Berlin: 25 Jahre RLS | Sommerfest | Fest der Linken

Auch in diesem Sommer engagieren wir uns beim Fest der Linken am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Thema: Migration. Das Menü ist noch nicht ganz komplett aber wir präsentieren es schon mal.
Das 25. Gründungsjubiläum feiern in diesem Sommer die Landesstiftungen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Wir gratulieren!

Berlin, 1.6.: Die Politik zurückholen
Was kann getan werden, um unsere Demokratie lebendiger zu gestalten? Halina Wawzyniak und Dirk Jörke diskutieren über Politik­verdrossen­heit und gesell­schaftliche Parti­zipation.

Berlin, 1.6.: Unerledigte Revolutionen
Kacem Gharbi, muslimischer Befreiungstheologe aus Tunis, stellt uns seine politisch-theologische Per­spek­tive für arabische Ge­sell­schaften vor und ver­bindet diese mit Fragen nach dem Zu­sammen­hang von Is­la­mis­mus und Neo­libera­lismus.

Leipzig, 4.6.: Digitalisierung und soziale Verhältnisse im 21. Jahrhundert
Die Digitalisierung verändert Arbeit auf dramatische Weise. Was ist das Bestimmende an diesen Veränderungen? Die alte, immer wieder neu zu stellende Frage nach dem Zusammenwirken von Produktivkräften und gesellschaftlichen Verhältnissen soll für die konkreten Bedingungen des 21. Jahrhunderts auf dieser Tagung diskutiert werden.

Berlin, 10.6.: Internationalismus Live: Hurra, die Welt geht unter?
Visionen, Gespräche und die Schönen der Nacht  
Mit Dietmar Bartsch, Jürgen Maier, Danuta Sacher, Barbara Unmüßig, Francis Wurtz, den Aus­lands­büro­leiter­Innen und anderen Kolle­gInnen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Passau, 11.6.: Refugees Welcome - Wie Weiter?
Konferenz zu Perspektiven und Herausforderungen für eine Willkommenskultur in Zeiten von Grenz­zäu­nen und ras­sistischer Mobi­lisierung.

Bergheim, 18.6.: Ausstieg aus der Braunkohle in NRW
Strukturwandel in der Region - sozial und ökologisch. Wissen­schaftler­Innen, Gewerk­schafter­Innen und Umwelt­aktivist­Innen diskutieren auf einer Konferenz Ansätze für eine kohle­freie Zu­kunft in Nordrhein-Westfalen.

Berlin, 21.6.: «Safe Havens» oder kein Land in Sicht?
Soziale Konflikte in der Hafenwirtschaft und See­schifffahrt. Die Dis­kussion mit Klaus Schroeter, Sebastian Gerhardt und Sabine Leidig ist Start­schuss für eine Vernetzungsreise zu den Häfen von Berlin, Duisburg und Rotterdam.

Potsdam, 23.6.: Generationen linker Politik in der Bundesrepublik 1947 – 1984
Tagung des RLS-Promotionskollegs «Geschichte linker Politik in Deutschland jenseits von Sozial­demo­kratie und Partei­kommu­nismus»

Alle Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html
Weiterbildungsangebote: www.rosalux.de/weiterbildung


Reisend Lernen - Bildungsreisen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Reisend Lernen - Bildungsreisen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Warum nicht mal das solidarische Kalabrien kennenlernen und erfahren, wie mit Flucht und Migration in der süditalienischen Landregion umgegangen wird? Übrigens: Die RLS hat auch eine Ausstellung über die Willkommenskultur in Kalabrien gefördert. Oder nach Belgrad und Sarajewo, um mehr über Geschichte und Gegenwart Ex-Jugoslawiens und die jugoslawische Linke zu lernen?

Die Landesstiftungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung bieten Studien- und Bildungsreisen ins In- und Ausland an. Schwerpunkte der Reisen sind aktuelle gesellschaftspolitische Themen und Entwicklungen, wie Fragen der Flucht und Migration oder der Krisenproteste in Südeuropa. Zudem werden auf unseren Reisen am Beispiel der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen und des antifaschistischen Widerstands historische Aspekte der europäischen Gedenkkulturen diskutiert.

RosaLux Blickpunkt Migration

Die Regierungen Europas bauen den Kontinent weiter zur Festung aus. Dennoch sind weltweit Millionen Menschen auf der Flucht, finden sich in Lagern wieder, werden abgeschoben. Angefeindet von der politischen Rechten, erfahren die Neuankommenden zugleich eine Welle der Unterstützung. Neue Zusammenschlüsse bilden den Kern einer praktisch gelebten Solidarität, wie sie etwa Mitte Juni beim Welcome2Stay-Gipfel in Leipzig zu erleben sein werden. Die RosaLux-Redaktion widmet daher einen Online-Blickpunkt dem Thema Migration. Die ersten drei Texte präsentieren wir hier, weitere folgen:


Paul Mason
  • Postkapitalismus
    Luxemburg Lecture von Paul Mason
    Während die Welt scheinbar ins Chaos driftet, findet Paul Mason in den Tendenzen des Bestehenden die Saat eines Postkapitalismus. Der neoliberale Informationskapitalismus, so Mason, untergräbt die Möglichkeit seines eigenen Überlebens, während – in den Nischen der solidarischen Ökonomie und in den Staatskanzleien der europäischen Peripherie – andernorts das Neue schon im Entstehen begriffen ist.

  • Kaputtalismus oder «sozialistischer Kompromiss»?
    Was die Linke in Krisenzeiten machen kann, diskutieren Tom Strohschneider, Chefredakteur der Tageszeitung neues deutschland und der österreichische Publizist Robert Misik.

  • Donor Opium
    Internationale Hilfe ist oft Wegbereiter zur ökonomischen Abhängigkeit und Quelle der Korruption. Seit dem letzten Kriegshandlungen in Gaza hat sich die humanitäre Situation nicht verbessert, noch hat bis heute der Wiederaufbau begonnen. Nora Lester Murad von Aid Watch Palestine diskutiert mit Riad Othman von medico international über die Herausforderungen für Hilfsorganisationen in besetzten oder belagerten Gebieten. Audiodokumentation in englischer Sprache.

  • Mächtige Frauen
    Ein Panorama der Erfahrungen: Mächtig und ohnmächtig zugleich


Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



Der kälteste Sommer

Der kälteste Sommer

Drei wahre Fluchtgeschichten als Comic.

Ein arbeitender Vater, eine arbeitende Mutter und zwei Kinder, die ebenfalls gezwungen sind zu arbeiten, um zu überleben, verlassen ihre Heimat, in der Gefahr herrscht; ihr Leben, das lebensunwürdig geworden ist und ihre Familien, die ihnen nicht folgen können. Sie wollen ein neues Leben beginnen, in dem sie nicht mehr nur von Tag zu Tag denken können, sondern in dem sie ihre Zukunft in Frieden planen, arbeiten, studieren und mit gleichen Rechten auf Mitbestimmung und Demokratie, auf gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe mit uns leben können.

Die drei Geschichten beruhen auf wahren Erzählungen von Flüchtenden, die wir in Athen und Berlin getroffen haben. Es sind zufällige Geschichten ohne besondere Höhepunkte. Wir haben uns dafür entschieden, sie als Comics zu gestalten, um das in ihnen verborgene Drama zu mildern, ohne die Nuancen der Erzählung zu verlieren. Die Hauptfiguren unserer Geschichten sind Menschen, die unsere Familienangehörigen, Freunde oder Nachbarn sein könnten. Es sind aber sicherlich auch Menschen, die in naher Zukunft unsere Mitmenschen in unseren Gesellschaften, in unseren Ländern sein werden. Lasst uns sie also willkommen heißen.

Die Publikation liegt derzeit auf DeutschEnglisch und Griechisch vor, kann heruntengeladen oder kostenlos unter bestellung@rosalux.de bestellt werden.

Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Ausschreibungen: www.rosalux.de/stiftung/ausschreibungen.html


Rohstoffe - Politik - Menschenrechte

Rohstoffe - Politik - Menschenrechte

Berlin, 1.7.: Konferenz zu Menschenrechtsverletzungen durch «resource grabbing» und Chancen sozialer Entwicklung durch Schaffung lokaler Wertschöpfungsketten

In der kapitalistischen Weltwirtschaft herrscht ein schier unersättlicher und weltweit steigender Hunger nach Rohstoffen. Die daraus resultierende rücksichtslose Ausbeutung von Lagerstätten führt in vielen Ländern des globalen Südens zu gewaltsamen Konflikten und massiven Umweltschäden.

Auf der Konferenz werden an zwei Tagen Expertinnen und Experten sowie Betroffene aus dem Süden und Norden gravierende Menschenrechtsverletzungen durch «resource grabbing» in Ländern des globalen Südens anhand von Fallbeispielen aufzeigen. Die Verantwortung der Regierungen des Nordens für die ungerechte neoliberale Handels- und Wirtschaftspolitik wird kritisiert und die Rolle von Regierungen im globalen Süden, die Umweltschutz und die Beteiligung der Betroffenen an den Entscheidungen über die Förderung von Rohstoffen vernachlässigen, problematisiert. Im zweiten Teil der Konferenz werden Möglichkeiten sozialer Entwicklung durch Rohstoffabbau und  -verarbeitung im Rahmen von lokalen und regionalen Wertschöpfungsketten diskutiert. Alternative Politikansätze, die soziale Entwicklung in rohstoffliefernden Ländern fördern, werden vorgestellt.

«Wie krank ist das denn?»

Nürnberg, 15.7.: Aktiv werden gegen den Pflegenotstand in Krankenhäusern! Ge­sund­heits­po­li­tischer Ratschlag

Eine Beseitigung des Personalmangels wird es nur geben, wenn der Druck in den Krankenhäusern und auf den Straßen erhöht wird. Die Tarif- und Streikbewegung an der Berliner Charité hat gezeigt dass es möglich ist, den Pflegenotstand zurückzudrängen – wenn sich die Beschäftigten organisieren und um bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Mit bundesweiten Pflegestreiks kann massiver Druck auf die Bundesregierung aufgebaut werden, eine gesetzliche Personalbemessung einzuführen.

Der Ratschlag bietet die Möglichkeit, sich über Erfahrungen im Kampf um gute Arbeit und gute Pflege auszutauschen und die Strategien auf den unterschiedlichen Ebenen (Betrieb, Parlament, Zivilgesellschaft) zu verknüpfen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Lust, was zu ändern?

CAMPUS für weltverändernde Praxis. Aufforderung zum Tanz.

Ob du mit Hilfe von Modellen politischer Strategie die Welt in ihren Grundfesten erschüttern willst oder dich fragst, wie du eine Kultur der Pluralität und der Zusammenarbeit jenseits üblicher Frak­tionierungen befördern kannst: Hier bist du richtig, um dich nach Angeboten umzuschauen, die dir helfen, deine eigene politische Praxis zu verbessern.

Im Sinne der Idee des «linken Mosaiks» werden im CAMPUS unterschiedliche Traditionen, Kulturen und Organisationsweisen einer neuen Linken zusammengebracht und linke AkteurInnen in einen produktiven Austausch verwickelt. Dies passiert an drei unterschiedlichen Lernorten, einem zu wählenden thematischen Fokus, in wählbaren Exkursen sowie dem gemeinsamen Rahmen, der aus einem Auftakt und dem Co.Lab am Ende besteht.

Wir starten mit einem Auftakt vom 14.-16.10.2016 am Werbellinsee bei Berlin. Zum Abschluss des CAMPUS 2016/1017 sind wir vom 30.06.-2.07.2017 im Laboratorium der Kooperation Co.Lab in der Rosa-Luxemburg-Stiftung. In einem Werkstattformat werden Theorie und Praxis verbunden und Gelerntes aus den beiden thematischen Schwerpunkten zusammengeführt.


Wir begrüßen unser Regionalbüro Südasien in Neu-Delhi im Internet!

Website Büro Indien: http://www.rosalux.in
Von links: Sonila Swaminathan (Büro-Managerin), Jitendra Kumar (Finanz-Manager), Birendra Singh (Buchhalter), Tauqueer Ali Sabri (Programm-Manager), Pragya Khanna (Programm-Managerin), Rajiv Kumar (Programm-Manager) - Hinter der Kamera: Stefan Mentschel, Büroleiter

Bildnachweise:
- Europe - what's left: Konzert am Place de la République in Paris, 20.4.2016, von Anne-Laure WMFr, [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
- Bedrohung aus der Mitte: blu-news.org (Pegida Demonstration in Dresden am 05.01.2015) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
- Fest der Linken: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, flickr, CC BY-NC 2.0
- Rohstoffe - Politik - Menschenrechte: by Ollivier Girard, flickr CC BY-NC-ND 2.0

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