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Baustelle in Berlin-Kreuzberg


«Radikaler in der Analyse, praktischer im Tun und der Kultur»

Jan Korte, Mitglied des Vorstands der Rosa-Luxemburg-Stiftung, plädiert für einen neuen Auf­bruch in der Partei DIE LINKE. Seiner Meinung nach braucht die Partei eine geschichts­bewus­ste Er­neuerung ihrer Sprache, Analyse, Kultur und der Art zu kämpfen.
Trotz des guten Abschneidens der LINKEN in Berlin gibt es nichts zu feiern in der Partei. Die schlechten Nachrichten in letzter Zeit aus Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern überwiegen. Viele ehemalige LINKE-WählerInnen haben diesmal ihr Kreuz bei der AfD gemacht oder sind gar nicht zur Wahl gegangen. DIE LINKE darf diese WählerInnen nicht einfach abschreiben, so Korte. Sie muss darum kämpfen, sie zurückzugewinnen – ohne den Weg zu gehen, antidemokratische Standpunkte zu übernehmen. «Die Universalität der Menschenrechte und die Würde jedes Einzelnen sind nicht verhandelbar, weil wir sonst keine Linken, keine SozialistInnen mehr sind»
Sieben Thesen für die Strategiediskussion

Auch Horst Kahrs von der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist der Meinung: Mit Ressentiments potentielle AfD­WählerInnen anzusprechen, ist kontraproduktiv. Lesen Sie seine schonungslose Wahlnachtanalyse zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. In einem weiteren Wahlnachtbericht werten Alexander Fischer und Benjamin-Immanuel Hoff die Ergebnisse der Abgeordnetenhauswahl in Berlin aus.

 
Webdokumentation zu den Pogromen in Hoyerswerda 1991

Hoyerswerda 1991

Website erinnert an die Angriffe auf Ver­trags­ar­beiter­Innen und Flücht­linge vor 25 Jahren

«Der Triumph der braven Bürger: Eine Woche hat­ten sie zugeschaut, als die Nazis randalierten.
Dann waren die 70.000 Einwohner von Hoyers­werda ihre 300 Ausländer los.»

Die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderte Webdokumentation informiert aus vielfältigen Perspektiven über Ursachen, Ablauf und Folgen der tagelangen Angriffe auf MigrantInnen im Sep­tem­ber 1991 in Hoyerswerda (Sachsen).

www.hoyerswerda-1991.de - Sehr sehenswert!


2011 berichtete Wright in Berlin von den massiven Protesten gegen Sozialkürzungen in Madison/Wisconsin drei Monate zuvor.

Understanding Class

Luxembug Lecture by Erik Olin Wright, Analytical Marxist Sociologist, Wisconsin/USA (in English)
Berlin, 12.10.

«Conflicts of interests can be specified over what game to play, over the rules of a given game, or over the moves within a given set of rules. Marxist approaches identify classes with the first of these, Weberian with the second, and Durkheimian with the third.»
Erik Olin Wright explores in his talk a new way of integrating Marxist, Weberian, and Durkheimian approaches to class analysis. He is Professor at the University of Wisconsin. His academic work has been centrally concerned with reconstructing the Marxist tradition in ways that attempt to make it more relevant to contemporary concerns and more cogent as a scientific framework of analysis.

Auswahl weiterer Veranstaltungen:

Dresden, 2.10.: Vom Zuwanderungsland zur sozialen Einwanderungsgesellschaft?
Bodo Ramelow und Kristin Kaufmann im Gespräch beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit

Köln, 3.10.: Kohleausstieg jetzt! Der erste Schritt zur sozialökologischen Transformation?
Internationale Tagung mit Rumana Hashem (University of East London), Eva Mahnke (Journalistin, klimaretter.info), Tadzio Müller (Referent Klimagerechtigkeit und Energiedemokratie, RLS), Werner Rätz (Attac) u.a.

29.9. bis 7.10: SPEAKER's TOUR 2016: Für ein Gutes Leben ohne Kohle
Internationale Anti-Kohle-AktivistInnen aus Südafrika und Kolumbien berichten. Mit Makoma Lekalakala (Earth Life Johannisburg) und Deris Paz (Fuerza de Mujeres Wayuu)
Alle Termine:
2.10. Köln 19 Uhr, Allerweltshaus
4.10. Dortmund, 19 Uhr, Saal Hanse, Rathaus
5.10. Frankfurt, 19 Uhr: Saalbau Bockenheim
6.10. Bremen, 19:30 Uhr: Kukoon
7.10. Hamburg, 19:30 Uhr, Universität, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Potsdam, 6.10.: Ermittlungen - 100 Jahre Peter Weiss
Symposium in Zusammenarbeit mit der Internationalen Peter-Weiss-Gesellschaft und dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Berlin, 7. bis 9.10: Workshopgestaltung - Lernen und Leiten in der Gruppe
Ein Weiterbildungsangebot der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Dresden, 12.10.: Den Opfern eine Stimme geben
Zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex - Veranstaltung im Begleitprogramm des Hans-Grundig-Kolloquiums

Hannover, 17.10: Armut. Macht. Flucht.
Tagung beschäftigt sich mit den Veränderungen des Alltags durch Migration.

Frankfurt, 17.10: Wohin geht die Türkei?
Die Europäische Union und insbesondere die BRD vergisst ihre «europäischen Werte» und macht weitreichende Zugeständnisse an die türkische Regierung, damit diese weiterhin die Flüchtlingsströme stoppt. Diskussion mit Murat Çakır.

Hamburg, 18.10: Politischer Offenbarungseid oder Ende der Durststrecke?
Zwischenbilanz der Politik Syrizas in Griechenland

Berlin, 19.10.: Der Brexit und seine Folgen für die EU - Was heißt das für die Linken?
Diskussion mit internationalen Gästen aus Großbritannien, Griechenland, Polen und Österreich

Jena, 22.10.: Herausforderung und Chance
Wie Flucht und Migration die Gesellschaft verändern. Tagung über Willkommenskultur

Berlin, 26.10.: «Comrade, where are you today?»
Kirsi Marie Liimatainen macht sich auf Suche nach ehemaligen SchülerInnen der internationalen Jugendhochschule Wilhelm Pieck in Brandenburg. Dagmar Enkelmann interviewt die Filmemacherin im Anschluss an die Vorführung.

Berlin, 31.10.: Der Countdown läuft: noch acht Tage. Wahlen in den USA
Diskussion mit Albert Scharenberg, Co-Leiter des RLS-Büros in New York

Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html
Weiterbildungsangebote: www.rosalux.de/weiterbildung




Fotoausstellung «Zwischen Grauen und Hoffnung»
  • Die Qual der Wahl: Russland vor den Duma-Wahlen
    Mehr Demokratie, mehr Transparenz? Von der aufschlussreichen Diskussion mit Russland-ExpertInnen berichtet Jörg Staude.

  • «Bilder der Solidarität»
    Internationale Perspektiven auf den Spanischen Bürgerkrieg.
    Vom 6. bis 27. September begleitete eine Ausstellung von dem Schriftsteller Alfred Kantorowicz und der Kriegsfotografin Gerda Taro aus dem Spanischen Bürgerkrieg in der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Veranstaltungsreihe: «Zwischen Grauen und Hoffnung». An den Putsch von Franco  gegen die rechtmäßig 1936 gewählte Volksfront vor 80 Jahren und den daraufhin entflammten Bürgerkrieg in Spanien erinnerten wir im September mit mehreren Veranstaltungen.
  • «Man sieht nur mit dem Herzen gut …»
    Dagmar Enkelmann sprach mit Mathis Oberhof aus Brandenburg über gelebte Willkommenskultur.
Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



Stilles Gedenken von Mitgliedern der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag für die Opfer des NATO-Bombardements am 4. September 2009 bei Kundus

«Schwarzbuch»

Kritisches Handbuch und «Anti-Weißbuch» zur Aufrüstung und Einsatzorientierung der Bundeswehr

«Heute steht die Bundeswehr einer nie da gewesenen Parallelität und Größenordnung von Krisen und Konflikten gegenüber», formuliert das im Juli 2016 erschienene Weißbuch zur Sicherheitspolitik und  Zukunft der Bundeswehr. Der Befund klingt dramatisch. Der Kunstgriff in der Formulierung: Die Bundesregierung tut so, als handele es sich um einen der Bundeswehr von außen aufgezwungenen Sachverhalt. Tatsächlich haben sich Kriege und Krisenherde der deutschen Armee nicht aufgezwungen. Seit rund 25 Jahren werden deutsche Soldaten systematisch in Kriege und Krisengebiete entsandt. Das Weißbuch hat die Aufgabe, diesen Kurs als alternativlos darzustellen. Es ist Teil der psychologischen Kriegsführung des Verteidigungsministeriums. Von der Leyen führt einen Kampf um die Köpfe. Das vorliegende Schwarzbuch hat sich zur Aufgabe gestellt, dahinter stehende Motive und Interessen offenzulegen, und davon ausgehend die Strategien und Rüstungsvorhaben der Regierung darzustellen. Schließlich soll anhand historischer wie aktueller Beispiele deutlich gemacht werden, wie wir uns gegen einen neuen Militarismus wehren können.

Das Schwarzbuch wird gemeinsam herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.
Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Finanzsachbearbeitung
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 1. Januar 2017 eine/n Finanzsachbearbeiter/in in Vollzeit im Zentrum für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit.
Bewerbungsschluss: 23.10.2016

Ausschreibungen: www.rosalux.de/stiftung/ausschreibungen


Staffetenlesung «Die Ästhetik des Widerstands»

Geschichte der Juden in der DDR

Leo Baeck Institut, Jüdisches Museum Berlin und New Yorker RLS-Büro laden zur Filmvorführung von «Chronik einer Rückkehr. Lebenswege von Juden in der DDR»
Berlin, 1./2.11.

Die öffentliche Vorführung und Diskussion ist Teil des Workshops «Die Geschichte der Juden in der DDR: Forschungsansätze und neue Perspektiven», den Leo Baeck Institut, Jüdisches Museum Berlin und New Yorker Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 1. und 2. November gemeinsam in Berlin ausrichten. Dieses vergleichsweise wenig behandelte Kapitel deutsch-jüdischer Geschichte soll – jenseits virulenter tagespolitischer Instrumentalisierungen – auf offene Fragen hin untersucht und in breitere Zusammenhänge gestellt werden.

Beyond Europe - Schützen wir Grenzen oder Menschenrechte?

Fachtagung der Ökumenischen BAG Asyl in der Kirche
Berlin, 4./5.11.

Europa ist dabei sich zu transformieren und zu zerbrechen. Der Umgang mit Menschen auf der Flucht steht dabei im Mittelpunkt. Auf nationaler Ebene wurde das Asylrecht massiv verschärft. Gleichzeitig verschiebt die EU ihre Migrations-und Asylpolitik immer weiter vor ihre eigenen Grenzen. Deshalb blicken wir auf Europas Grenzen und darüber hinaus. Wir diskutieren und analysieren die Konsequenzen von Grenzschließungen, menschenunwürdigen Deals und Asylrechtsverschärfungen und entwickeln gemeinsam Idee, wohin wir gehen wollen.
Die Tagung wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

100 Jahre Peter Weiss

100 Menschen lesen in zwei Tagen «Die Ästhetik des Widerstands» / Staffettenlesung im Peter-Weiss-Haus Rostock
Rostock, 11. bis 13.11.

Wie könnte man besser an den 100. Geburtstag von Peter Weiss erinnern, als sein rund 1000-seitiges Standardwerk von 100 Personen im Peter-Weiss-Haus in Rostock vorlesen zu lassen? Prominente aus Politik und Kultur werden aus dem Roman lesen, darunter Gregor Gysi, Claudia Roth und Katja Kipping, Markus Beckedahl, die Berliner Rapperin Sookee, Klaus Theweleit, Wolfgang und Frigga Haug, Hermann Gremliza, Buchpreis-Trägerin Ursula Krechel, Peter-Weiss-Preisträger Ulrich Peltzer und Peter Weiss‘ Witwe Gunilla Palmstierna-Weiss. Aber auch unter den weniger Prominenten sind begnadete und originelle InterpretInnen der Textpassagen. Der guinessbuchverdächtige Lesemarathon findet ohne Unterbrechung von Freitagmittag, 11. November 2016, 12:00 Uhr bis Samstag, den 13. November circa 18.00 Uhr statt.

Bitter or Sweet?

Undokumentierte Arbeit in der Landwirtschaft. Zum System der Ausbeutung von Migranten in Europa
Berlin, 16.11.

Die Ausstellung, die den Abend eröffnet, illustriert Lebensbedingungen migrantischer Arbeiter_innen auf den Orangenplantagen in Rosarno/ Süditalien aus der Perspektive der Betroffenen. Auf eindrucksvolle Weise wird aufgezeigt, wie Ausbeutung und extrem schlechte Lebensbedingungen der Arbeiter_innen mit der europäischen Migrationspolitik verwoben sind.
Die anschließende Diskussion thematisiert, wie der Globalisierungsdruck diese Arbeitsbedingungen hervorbringt und informiert über Ziele und Aktionen der andalusischen Gewerkschaft SOC-SAT.
In Kooperation mit ver.di.



Bildnachweise:
- Header: Baustelle in Kreuzberg (Foto: Dario Azzellini)
- Schwarzbuch Bundeswehr: Stilles Gedenken von Mitgliedern der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag für die Opfer des NATO-Bombardements am 4. September 2009 bei Kundus (Foto: Frank Schwarz)

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