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NEWSLETTER Oktober 2012



Die Vorbereitungen sind abgeschlossen: Am 9.10. eröffnet die Rosa-Luxemburg-Stiftung ihr Büro in Athen. Es sprechen Florian Weis (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung), Wolfgang Dold (Deutscher Botschafter in Griechenland), Bernd Riexinger (Vorsitzender der Partei DIE LINKE) und Alexis Tsipras (Vorsitzender des Parteienbündnisses SYRIZA-EKM). Seine Arbeit nimmt das Büro mit einer Veranstaltungsreihe im Oktober zu den Schwerpunktthemen «Krise und linke Lösungsansätze», «Neo-Faschismus in Griechenland», «Auswirkungen von Privatisierungen», «Kommunalpolitik» und «Situation von MigrantInnen» auf.
Alexis Tsipras von SYRIZA beteiligt sich zuvor in Hamburg am Aktionstag «Umfairteilen».

Gerechte Verteilung ist lebenswichtig. Geld ist genug da.

Die Kampagne «Umfairteilen» fordert, Reichtum weltweit zu besteuern und die Einnahmen global gerecht zu verteilen. Beim bundesweiten Aktionstag am 29.9. wird es in Berlin, Bochum, Frankfurt am Main, Hamburg und Köln größere Demonstrationen geben. Daneben finden in einer Vielzahl anderer Städte kleinere Aktionen statt.
Über die konkreten Folgen der europäischen Krisenpolitik und sinnvolle Gegenmaßnahmen werden GewerkschafterInnen aus Spanien und Griechenland auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen zusammen mit Betroffenen in einigen Städten Norddeutschlands auf einer Speakers Tour Anfang Oktober diskutieren.

Doch nicht nur die Krise in Europa ist Thema der Stiftung. Auch das Bemühen um eine differenzierte Sicht auf die DDR-Geschichte geht weiter. Nach der Buchvorstellung «Abenteuer DDR. Kubaner und Kubanerinnen im deutschen Sozialismus» im letzten Jahr, beschäftigt sich aktuell eine Veranstaltungsreihe unter anderem mit Einwanderung, Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus in der DDR. Abschluss der Reihe ist eine Diskussion zum «Mythos Antifaschismus» am 31.10. Es sprechen: Carl-Friedrich Höck, Gregor Gysi, Andrej Hermlin und Wolfgang Wippermann.
Und natürlich widmen sich weiterhin viele Veranstaltungen dem Thema «NSU und Sicherheitsbehörden». Dazu und zu anderen interessanten Diskussionen in diesem Monat eine kleine Auswahl weiter unten.



Catastroika – privatization goes public

Catastroika – privatization goes public
Hannover, Oldenburg, Hamburg, Bremen, Berlin, 28.9.-4.10.
Ausverkauf der Demokratie - Eine griechische Tragödie. Filmpremierentour mit dem Regisseur Aris Chatzistefanou.
Der Dokumentarfilm «Catastroika – privatization goes public» analysiert die Verschiebung von Staatseigentum in private Hände und zeigt die sozialen Folgen. Die Filmemacher Aris Chatzistefanou und Katerina Kitidi reisten um die Welt, um Informationen über die Privatisierung in Industrieländern zu sammeln. Sie entwerfen ein erschreckendes Bild, wie die Zukunft Griechenlands nach massiven Privatisierungsprogrammen aussehen könnte. Zu Wort kommen u. a. Slavoj Zizek, Naomi Klein, Luis Sepulveda, Ken Loach, Greg Palast, Dani Rodrik, Alex Callinicos, Ben Fine, Costas Douzinas, Dean Baker.

Weitere Veranstaltungen:

Alle Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html

Lux like Comic
«Lux Like Comic»
Berlin, 18.10.
(Un-)mögliche Bildungswege. Eröffnung und Austausch zur Comic-Wanderausstellung des Studienwerkes der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Thema Bildungs(un)gleichheiten
Berlin, Fruchtstrasse, 1952 «Berlin, Fruchtstraße am 27. März 1952»
Berlin, 26.9.-16.12.
Zwischen Paul & Paula und Berghain. Annett Gröschner und Arwed Messmer präsentieren Buch und Ausstellung im Tagungshaus am Franz-Mehring-Platz 1.
Der verlorene Schatz

«Der verlorene Schatz»
Kinder aus Mexiko fotografieren Umweltzerstörung
Magdeburg, ab 3.10.
«Man muss ihnen Fotos von dem Wasser zeigen und ihnen sagen, dass es hier Kinder gibt. Ich glaube, wenn sie wüssten, dass wir hier leben, würden sie aufhören, das Wasser zu verschmutzen und alles dreckig zu machen. Man muss es ihnen nur sagen.» José, 6 Jahre alt.

Weiterbildung für Politik

Das Programm 2012 besteht aus fünf Säulen, die jeweils sowohl einzelne als auch systematische Angebote beinhalten. Die Seminare und Kurse bringen Menschen zusammen, die in unterschiedlichen Kontexten ähnliches tun bzw. in ähnlichen Kontexten mit unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert sind.
Hier das Seminarangebot im Oktober (alle Veranstaltungen finden in Berlin statt):

  • 12.10.: Kapitalismus, Kritik und Krise vermitteln?!
    Um Themen wie Schuldenkrise, Überakkumulation, die ungleiche Bezahlung der Geschlechter oder Ökonomietheorien zu bearbeiten, sind bildnerische Methoden und Konzepte notwendig. Ebenso notwendig ist eine Reflexion der didaktischen Ansprüche und Ansätze, die sich mit diesen Konzepten verbinden - vor allem, wenn wir ein breiteres Publikum erreichen wollen als das studentisch-akademische. Wie lassen sich komplexe Inhalte in anschauliche und gut vermittelbare Formate übersetzen? Was gibt es dazu schon? Was eignet sich für unsere Arbeit? Das Seminar bietet den Rahmen für eine solche Reflexion.
  • 19.10.: Akquise & Netzwerken für FreiberuflerInnen
    Für Freiberufler_innen und selbständig Tätige ist die Akquise ein wesentlicher Bestandteil der alltäglichen Arbeit. Eine gelungene Selbstpräsentation gehört dabei genauso dazu, wie das Kennen und Erkennen von möglichen Akquisegelegenheiten. Im Training sollen daher einerseits inhaltliche und strategische Fragen zum eigenen Profil sowie zu zielgerichteter Netzwerkarbeit angeregt und behandelt werden.
  • 20.10.: Woher kommen die Ideen? - Kreativitäts- und Innovationsmethoden
    Ideen spielen eine große Rolle bei herausragenden Projekten und Produkten als auch bei Problemlösungen. Manchen Menschen scheint es leichter zu fallen, auf neue Ideen zu kommen, als anderen, aber in den meisten Fällen liegt es einfach an der richtigen Anwendung von Methoden und Techniken zum Generieren von Ideen und zum Begleiten des Prozesses. Ziel des Seminars ist es ein Bewusstsein für die Grundvoraussetzungen für ein kreatives Umfeld zu schaffen.
  • 26.10.: Strategien gegen Rassismuserfahrungen im (Arbeits-)Alltag
    Rassismuskritische Bildungsarbeit wird oftmals in Deutschland aus der Perspektive von Angehörigen der Dominanzkultur konzipiert und durchgeführt. Dieses Training richtet sich ausschließlich an Menschen mit Rassismuserfahrungen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, ihres Namens oder ihrer Sprache mit Rassismus konfrontiert sind. Der Workshop bietet zum einen die Analyse der eigenen Rassismuserfahrungen im Alltags- und Arbeitsleben, zum anderen die Auseinandersetzung mit Rassismus-Theorien.
www.rosalux.de/weiterbildung



  • Lux like Lange Nacht
    In 365 Minuten um die Welt. AuslandsmitarbeiterInnen der Stiftung berichteten über aktuellen Themen aus «ihren» Ländern. Sieben Videoclips von der Saloneröffnung am Franz-Mehring-Platz in Berlin.
  • «Netz für alle» 2012
    Im Zentrum der diesjährigen Konferenz stand der grundlegende Konflikt von Kontroll- und Verwertungsinteressen vs. Gleichheit und Freiheit im Netz.
    Die Keynote von Felix Stalder zu digitaler Solidarität, Videoclips der Panels zu Überwachung mit einem Vertreter von INDECT und zum Thema Marktmacht im Internet mit einem Vertreter von Google sind online. Weitere werden folgen. netzfueralle.blog.rosalux.de
  • «Wonderland»
    Ausstellung israelischer und palästinensischer Künstler in Haifa eröffnet.
    Am 11. September 2012 öffnete die Ausstellung «Wonderland» im Haifa Chagall Artists' House ihre Pforten. Am ersten Abend kamen etwa 100 BesucherInnen. An dem Projekt beteiligten sich 35 KünstlerInnen - jüdische und arabische BürgerInnen Israels sowie PalästinenserInnen aus dem Westjordanland.
  • Decolonize the city!
    Dekoloniale Perspektiven in der neoliberalen Stadt.
    Die internationale Konferenz hat eine dekoloniale und rassismuskritische Perspektive auf die neoliberale Stadt entwickelt. Aufzeichnungen der Livestreams.
Alle Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung



Luxemburg 3-2012

«Grüner Sozialismus»
Neu erschienen: LuXemburg 3/2012.
Grüner Kapitalismus setzt auf Reparatur, Reorganisation und Umbau der gesellschaftlichen Naturverhältnisse. Grüner Sozialismus als Strategie und Orientierung provoziert eine Selbstveränderung der Linken.
http://www.zeitschrift-luxemburg.de

  • Widersprüchlicher Sozialismus in Venezuela
    Basisbewegungen unterstützen Wiederwahl von Präsident Chávez – fordern aber mehr Demokratie und Wirtschaftsreformen. Standpunkte International 08/2012 von Alexandra Martínez.
  • Sozialdemokratische Zumutungen in Kroatien
    Vor EU -Beitritt 2013: Auch neue Regierung fährt neoliberalen Kurs. Standpunkte International 07/2012 von Kruno Stojakovi?.
  • Digitale Solidarität
    Keynote von Felix Stalder auf der netzpolitischen Konferenz «Netz für alle» zu den Aufgaben von Netzpolitik.
  • Armut und Reichtum in der Rhein-Main-Region
    Die Studie untersucht Kommunen einer ökonomisch starken Region Deutschlands. Fazit: Seit Beginn der aktuellen Krise nimmt Verschuldung zu und räumliche Ungleichverteilung nicht ab.
  • Grundeinkommen
    Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung. Von Ronald Blaschke, Adeline Otto und Norbert Schepers (Hg.). Mit einem Vorwort von Katja Kipping.
  • Ist die ganze Welt bald pleite?
    Staatsverschuldung: Was sie ist und wie sie funktioniert. Bildungsbroschüre der Reihe «luxemburg argumente» - 4. überarbeitete und aktualisierte Fassung von September 2012.
  • «Opfer des großen Terrors»
    Eine biographische Werknotiz zum 75. Todestag von Eugen Paschukanis von Andreas Diers.



Energiewende Wege aus der europäischen Krise
  • Die Linke und die Energiewende
    Köln, 9.11.
    Rote Sonne über Europa?
    Konferenz dient der Analyse und der Klärung der Positionen der europäischen Linken zur Atomfrage, stellt das Thema Energie  als Grundlage des gesamten Wirtschaftens in den polit-ökonomischen Zusammenhang und benennt ökologische und soziale Alternativen auf der Akteursebene wie bei den anzustrebenden neuen Organisationsformen der Energiepolitik.
  • Wege aus der europäischen Krise
    Essen, 17.11.
    Internationale Konferenz über Alternativen zur Sparpolitik.
    Wie machen wir aus Europa mehr als eine Währungsunion? Geht der Weg über eine Stärkung europäischer Institutionen und deren demokratischer Legitimation? Welche sozialen Auswirkungen hat die Austeritätspolitik Merkelscher Prägung und welche realisierbaren Alternativen gibt es dazu? Aber auch: Wie realistisch ist gegenwärtig die Option eines »demokratisch begründeten« Europa? Wie wird die Zukunft Europas in anderen EU-Ländern diskutiert?
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