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NEWSLETTER November 2012


Am 25. November ist der «Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen», auch «Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen» genannt, ein weltweiter Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen. Die Stiftung macht auf diesen Tag mit einigen Veranstaltungen aufmerksam, wie weiter unten zusammengefasst.

Für Kurzentschlossene gibt es bereits am 31. Oktober die nächste Gelegenheit einer interessanten Diskussionsveranstaltung: Die nicht unumstrittene Reihe «Bruderland ist abgebrannt» wird an diesem Abend mit einer Abschlussveranstaltung zum «Mythos Antifaschismus» beendet. Podiumsgast ist u.a. Gregor Gysi. Der staatsoffizielle «Antifaschismus» wurde in einigen Veranstaltungen einer kritischen Ausleuchtung unterzogen, Formen des Rassismus in der DDR-Gesellschaft wurden ebenso wie Antisemitismus und das Auftreten von Neonazis thematisiert. Die Ausrichtung der Reihe und der Fokus auf kritikwürdige Erscheinungen in der DDR ist von Teilen der linken Öffentlichkeit mit Irritation und Verärgerung aufgenommen worden, da sie positive Aspekte im sozialistischen Staat der Nachkriegszeit nicht würdige. Von einer nachträglichen «Delegitimierung» der DDR wurde gesprochen. Der zuständige Fachreferent Fritz Burschel bezieht in einer Zusammenfassung Stellung zu den Vorwürfen.

Nach der Eröffnung eines RLS-Büros in Athen am 9. Oktober folgt gleich die nächste: Am 14. November wird das New Yorker Büro der Rosa Luxemburg Stiftung mit einer Festveranstaltung in der General Society Library eröffnet. Das Büro mit Sitz in Manhattan erfüllt zwei Hauptaufgaben: Sich mit Themen der Vereinten Nationen zu beschäftigen, was die Kooperation mit Menschen und politischen Vertretern der südlichen Halbkugel einschließt, und mit nordamerikanischen (US-amerikanischen und kanadischen) Progressiven in Hochschulen, Gewerkschaften, sozialen Bewegungen, fortschrittlichen Institutionen und Think-Tanks zusammenzuarbeiten. Die Leitung des Büros teilen sich Stefanie Ehmsen und Albert Scharenberg. Über die Themen und Arbeitsschwerpunkte des Büros informiert die Website www.rosalux-nyc.org in deutscher und englischer Sprache, aktuell mit Analysen zur anstehenden Präsidentschaftswahl.

Viele spannende Veranstaltungen und neue Publikationen erwarten Sie auch in dieser Ausgabe wieder. Viel Spaß beim Lesen.


www.rosalux.de/stiftung/ausschreibungen.html



«Ist es nocht gut, für unser Land zu sterben?»

  • «Ist es nocht gut, für unser Land zu sterben?»
    Berlin, 6.11.

    Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee. Buchvorstellung mit David Ranan.
    Seit seiner Gründung im Jahr 1948 wurden in Israel zahlreiche Mythen gepflegt: Die Israelis eroberten ein nahezu menschenleeres Land. Ihre Armee sei unbesiegbar und ihre Soldaten ihren Gegnern moralisch überlegen.
    Doch inzwischen zeigt auch der Armee-Mythos Zerfallserscheinungen. In seinem Buch untersucht der israelische Ökonom und Politikwissenschaftler David Ranan, welches Verhältnis vor allem junge Israelis zu ihrer Armee haben, und wie das Militär von den Veränderungen in der Gesellschaft betroffen ist. Dafür hat er rund 50 Israelis befragt und 27 dieser Interviews exemplarisch für sein Buch ausgewählt.
  • Solidarisch und solar
    Köln, 7. und 8.11.
    Die Linke und die Energiewende
    Die Konferenz dient der Analyse und der Klärung der Positionen der europäischen Linken zur Atomfrage, stellt das Thema Energie  als Grundlage des gesamten Wirtschaftens in den polit-ökonomischen Zusammenhang und benennt ökologische und soziale Alternativen auf der Akteursebene wie bei den anzustrebenden neuen Organisationsformen der Energiepolitik.
  • Wege aus der europäischen Krise
    Essen, 17.11.
    Internationale Konferenz über Alternativen zur Sparpolitik.
    Wie machen wir aus Europa mehr als eine Währungsunion? Geht der Weg über eine Stärkung europäischer Institutionen und deren demokratischer Legitimation? Welche sozialen Auswirkungen hat die Austeritätspolitik Merkelscher Prägung und welche realisierbaren Alternativen gibt es dazu? Aber auch: Wie realistisch ist gegenwärtig die Option eines »demokratisch begründeten« Europa? Wie wird die Zukunft Europas in anderen EU-Ländern diskutiert?
  • Die Fabrikation des globalen Kapitalismus
    Berlin, 20.11.: Luxemburg Lecture mit Sam Gindin und Leo Panitch.
    In ihrem bahnbrechenden Werk «The Making of Global Capitalism. The Political Economy of American Empire» verdeutlichen Sam Gindin und Leo Panitch die enge Beziehung zwischen dem modernen Kapitalismus und dem US-amerikanischen Staat. Dessen Funktion als «informelles Imperium» besteht nicht zuletzt darin, den freien Handel und freie Kapitalbewegungen weltweit durchzusetzen. Ihre eindrucksvolle historische Untersuchung zeigt, wie die USA die Restrukturierung anderer Staaten in Richtung offener Märkte vorangetrieben und das Management der immer häufigeren Finanzkrisen koordiniert haben. Innergesellschaftliche Konflikte haben Vorrang vor internationalen Konflikten, wie Gindin und Panitch in ihrer originellen Analyse der ersten großen Weltwirtschaftskrise des 21. Jahrhunderts darlegen. Die gesellschaftlichen Bruchlinien verweisen auf die Möglichkeit neuer politischer Bewegungen, die die Nationalstaaten transformieren und über die globalen Märkte hinausweisen.
  • «Rethinking Capitalist Crisis»
    Berlin, 22.11. Luxemburg Lecture mit Nancy Fraser.
    Nancy Fraser (Professorin für Philosophie und Politik an der New School for Social Research, New York) lehrt und publiziert zu Themen feministischer und kritischer Gesellschaftsanalyse. Über die Kritik neoliberaler Transformationsprozesse gelangt sie aktuell zu Neubestimmungen von Krisenentwicklungen im sich fortentwickelnden Kapitalismus. Mit Blick auf Polanyis historische Analyse einer «Great Transformation» aktualisiert sie die Perspektive auf notwendige Zusammenhänge von Krisendynamiken.
    Die Lecture ist zugleich Auftakt zur Konferenz «Organische Krise und Transformation. Eine vergleichende historisch-analytische Betrachtung» (23./24.11.2012).
    Desweiteren findet ein Workshop mit Nancy Fraser statt: «From Crisis to Transformation: Resolving the Feminist Ambivalence» am Fr., 7.12., Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin.
  • Organische Krise und Transformation
    Berlin, 23. und 24.11.
    Eine vergleichende historisch-analytische Betrachtung.
    Die Zweite Transformationskonferenz zielt darauf ab, die unterschiedlichen Eigenarten organischer Krisen im historisch-analytischen Vergleich genauer zu verstehen und das begriffliche und methodologische Instrumentarium eingreifender Krisenanalyse weiterzuentwickeln, um davon ausgehend Aussagen über die aktuelle Krise des Finanzmarkt-Kapitalismus, mögliche Szenarien ihres Verlaufs und Möglichkeiten emanzipatorisch-solidarischen Eingreifens treffen zu können.
  • USA 2012: After the Elections
    Berlin, 29.11.

    Analyse des Wahlergebnisses der Präsidentschaftswahl in den USA mit Jonathan Cohn Journalist, New Republik (angefragt), Barbara Epstein, University of California Santa Cruz, William K. Tabb, City University of New York und Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff, FU Berlin (emeritiert).
  • «Der verlorene Schatz»
    Berlin, 29.11.
    Kinder aus Mexiko protestieren gegen Umweltzerstörung durch transnationale Unternehmen.
    Die Kinder aus einer bitterarmen Kommune im Großraum von Guadalajara haben sich zur Pandilla Ecológica (Öko-Bande) zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Foto-Ausstellung über die Vergiftung ihres Lebensraums zu produzieren. Die Rosa Luxemburg Stiftung bringt diese Ausstellung und ihre ProtagonistInnen nun nach Deutschland, um auch hier die Verantwortung und Verantwortungslosigkeit von transnationalen Unternehmen (einige mit Sitz in Europa und Deutschland) zu thematisieren.
    Drei Kinder und zwei AktivistInnen der mexikanischen Organisation IMDEC diskutieren gemeinsam mit dem Berliner Publikum über die Hintergründe ihrer Fotoausstellung.

Der verlorene Schatz


Weitere Veranstaltungen zum Thema Feminismus und Gewalt gegen Frauen:


Alle Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html
Weiterbildung für Politik

Das Programm 2012 besteht aus fünf Säulen, die jeweils sowohl einzelne als auch systematische Angebote beinhalten. Die Seminare und Kurse bringen Menschen zusammen, die in unterschiedlichen Kontexten ähnliches tun bzw. in ähnlichen Kontexten mit unterschiedlichen Anforderungen konfrontiert sind.
Hier das Seminarangebot im November (alle Veranstaltungen finden in Berlin statt):

  • 10.11.: Zukunftswerkstätten moderieren
    Die Zukunfstwerkstatt ist ein bewährtes Verfahren in der Politik und der Bildungsarbeit, um Beteiligung vieler Menschen an einem Projekt zu gewährleisten. Kann ein methodisches Verfahren, wie „Die Zukunftswerkstatt“ besser gelernt werden, als durch eigene Erfahrungen? Nein! Deshalb sind alle Teilnehmenden herzlich eingeladen, eine Zukunftswerkstatt an einem von der Gruppe selbst gewählten Thema exemplarisch durchzuführen.
  • 17.11.: Große Gruppen begleiten – Fokus Selbstreflexion
    Das Training bietet die Möglichkeit, die eigene Haltung im Rahmen der Arbeit mit großen Gruppen zu reflektieren und gezielt zu entwickeln. Es werden verschiedene theoretische Hintergründe als Orientierungspunkte angeboten, u.a. die Systemtheorie bzw. systemische Ansätze, Ansätze der kritischen Psychologie sowie Ansätze differenz-sensibler Bildungsarbeit.
  • 30.11.:Differenzen verschränkt denken
    Ein Praxisreflexionsseminar für politische Bildner_innen
    Differenzen wie Race, Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Identität und soziale Herkunft stellen Unterschiede dar, die für die Betrachtung und Veränderung von Verhältnissen sozialer Ungleichheit bedeutsam sind. Auch in der Praxis politischer Bildung spielen sie eine wichtige Rolle. Im Seminar werden wir die Erfahrungen der Teilnehmenden zum Ausgangspunkt von Reflexions- und Austauschprozessen machen.
www.rosalux.de/weiterbildung


  • Koach la-Ovdim - «Macht den Arbeitern!»
    Neue Wege gewerkschaftlicher Selbstbestimmung und demokratischer Vertretung von Arbeiterinteressen in Israel. Beitrag von Assaf Bondi im Auftrag des Regionalbüros in Israel.
  • Wissen teilen statt besitzen
    VertreterInnen aus sozialen Bewegungen und politischen Organisationen trafen sich in Mexiko-Stadt mit EntwicklerInnen und HacktivistInnen, um über politische Dimensionen und Perspektiven freier Software zu diskutieren. Von Erwin Heil.
  • «Power and Powerlessness of African Capital Cities»
    Ein Round Table der Rosa-Luxemburg-Stiftung Südliches Afrika diskutiert Macht und Machtlosigkeit in Afrikas Metropolen. Von Armin Osmanovic.
  • Wahlsieg zum 14. Geburtstag des bolivarischen Prozesses
    Eine Analyse der venezolanischen Präsidentschaftswahlen von Malte Daniljuk und Jan Kühn.
  • Gewerkschaftsarbeit in multinationalen Konzernen
    Bericht zur europaweiten Vernetzungskonferenz im Oktober 2012 in Brüssel.
    Betriebsräte der Coca-Cola-Abfüller CCE AG aus Deutschland und der CCE aus Norwegen, den Niederlanden und Belgien mit KollegInnen aus Spanien, Kroatien und Italien sowie mit VertreterInnen der Gewerkschaft Nahrungs-Genuss-Gaststätten (NGG) und VertreterInnen der Europäischen Gewerkschaftsföderation für Landwirtschaft, Nahrungsmittel und Tourismus (EFFAT) in Brüssel zusammen, um die nächsten Schritte der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene zu beraten.
  • Leben zwischen Stadt und Land
    Workshop zu Arbeitsmigration in China, Hongkong 14.-16. September 2012
    Veranstaltungsbericht von Einhard Schmidt-Kallert, TU Dortmund


  • «Bruderland ist abgebrannt!»
    Die Veranstaltungsreihe zur DDR-Geschichte hat Empfindlichkeiten getroffen – ihre Themen müssen dennoch diskutiert werden. Am 31.10. findet die letzte Debatte der Reihe zum «Mythos Antifaschismus» statt, u.a. mit Gregor Gysi.
  • Porajmos
    Erinnern an die Ermordung der europäischen Roma und Sinti
    Am 24.10. wurde in Berlin ein Gedenkort für die im Nationalsozialismus ermordeten Roma und Sinti eingeweiht. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung trägt zur Erinnerung bei mit einer Dokumentation von Veranstaltungen, Publikationen und extern geförderten Projekten zur Geschichte des Genozids an den europäischen Roma und Sinti, zu Antiziganismus und zur Roma-Politik heute. Audiodokumentation der Lesung von Texten der Holocaust-Überlebenden Ceija Stojka «Und dennoch lebe ich».
  • Protest und politische Alternativen
    Eingerahmt von der Großdemonstration anlässlich des Merkel-Besuchs eröffnete die Rosa-Luxemburg-Stiftung ihr Athener Büro. Bericht von Jannine Menger-Hamilton.
Alle Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung



Armee im Einsatz - 20 Jahre Auslandseinsätze der Bundeswehr

«Armee im Einsatz»
20 Jahre Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Von Maybritt Brehm, Christian Koch, Werner Ruf und Peter Strutynski.

Seit mehr als 20 Jahren agiert die Bundeswehr als »Armee im Einsatz« in unterschiedlichen Interventionen. Was sind die Hintergründe, die Voraussetzungen und die Konsequenzen dieser Transformation aus einer Verteidigungs- zu einer Kriegsarmee?
Die Autorin und die Autoren leuchten im ersten Kapitel des Buches den historischen Hintergrund des außenpolitischen Paradigmenwechsels der Bundesrepublik Deutschland aus. Der Weg aus dem »Kalten Krieg« und zur Wiedergewinnung der vollen Souveränität war gepflastert mit einer Reihe »humanitärer« Interventionen sowie mit der Teilnahme an einem völkerrechtswidrigen NATO-Krieg. Die politischen und rechtlichen Voraussetzungen für die Transformation der Bundeswehr sind Gegenstand des zweiten Kapitels. Dabei wird deutlich, dass die Formulierung der sicherheitspolitischen Konzepte des »Westens« nach dem Ende der Blockkonfrontation zuerst jeweils von der NATO vorgenommen wurde.
Die Dynamik der Entwicklung der Auslandseinsätze der Bundeswehr wird im dritten Kapitel untersucht. Die bisherigen Einsätze unter militärischen Vorzeichen verteilen sich ungleich auf die vergangenen 20 Jahre. Im vierten Kapitel werden exemplarisch die fünf herausragendsten von insgesamt 35 deutschen Interventionen dargestellt: Kosovo, Kongo, Libanon, Somalia und Afghanistan.
Das Buch wird abgeschlossen mit friedenspolitischen Empfehlungen.

256 Seiten | Oktober 2012 | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-546-9
Auch als vollständige PDF-Version unter Creative Commons-Lizenz.

  • Energiewende in Brandenburg
    Chance für eine sozialökologische Transformation? Reihe «Analysen» von Dieter Klein.
  • Bürger-Kraft-Werke
    Konjunktur der Energiegenossenschaften. Reihe «Analysen» von Manfred Maruda.
  • Verweigerte Wiedergutmachung
    Die Deutschen und der Völkermord an den Sinti und Roma. Standpunkte 14/2012 von Wolfgang Wippermann.
  • Maulwurfsarbeit II
    Kritik in Zeiten zerstörter Illusionen. Reihe «rls papers» von Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen. Zusammenfassung von Veranstaltungsbeiträgen der Diskussions-Gruppe «associazione delle talpe» aus Bremen.
  • «Schwabenstreich»
    Die «bürgerliche» Protestbewegung gegen das Projekt «Stuttgart 21». Reihe «Studien» von Achim Schmitz.
  • Piraten
    Wer sind sie, woher kommen sie, wofür stehen sie, wer wählt sie? Reflektionen wissenschaftlicher Arbeiten von Cornelia Hildebrandt und Nelli Tügel.
    Die Präsentation zu den Piraten diente als Diskussionsgrundlage eines Gesprächskreises der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, sich dem Phänomen der Piraten zu nähern und so eine Grundlage der eigenen linken Positionierung gegenüber den Piraten zu erarbeiten.
Zu den Wahlanalysen



Politische Streiks im Europa der Krise
  • Politische Streiks im Europa der Krise
    Die nächste Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit VSA erscheint vorraussichtlich am 9.11. - wie die beiden vorangegangenen Ausgaben «Grundeinkommen» und «Armee im Einsatz» auch digital in Vollversion mit Creative Commons-Lizenz.
    Die Autoren erforschen Bedingungen und Auswirkungen von politischen Streiks. Mit ausführlichen Fallstudien zu Frankreich und Großbritannien, zahlreichen Interviews mit GewerkschafterInnen aus europäischen Ländern sowie der Diskussion zu politischen Streiks in Deutschland.
    Von Griechenland über Italien, Spanien, Portugal, Frankreich bis Großbritannien: Seit der Eskalation der Finanzkrise im Herbst 2008 ist es in Europa zu einem deutlichen Anstieg der Zahl von politischen Streiks und Generalstreiks gekommen. Zunehmend wehren sich Gewerkschaften auf diesem Weg gegen die herrschende Kürzungspolitik. Ein Durchbruch hin zu einer neuen Politik ist ihnen allerdings noch nicht gelungen.
    Dennoch sind Generalstreiks zu zentralen Orten der Neukonstitution von Arbeiterwiderstand geworden und spielen eine immer wichtigere Rolle im Kampf um Demokratie und Umverteilung in Europa.
    Die Herausgeber:
    Alexander Gallas, sozialwissenschaftlicher Autor und Übersetzer, Berlin
    Jörg Nowak, Politikwissenschaftler, arbeitet in Berlin in der Stadtteilarbeit
    Florian Wilde, Historiker und Aktivist, Referent für Gewerkschaftspolitik im Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
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