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Machtkampf in der Ukraine

Der politische Umbruch in der Ukraine und die darauf folgende Eingliederung der Krim in das Staatsgebiet Russlands erschütterten die Weltöffentlichkeit und die internationalen Beziehungen in einem Ausmaß, das noch bis vor kurzem undenkbar erschien. Unproduktiv ist dabei eine kritiklose Identifikation mit einer der Seiten in einem Konflikt zwischen zwei geostrategischen Projekten – die einen sehen auf dem Maidan einen Aufbruch der Zivilgesellschaft, eine basisdemokratische Bewegung gegen einen Diktator und nehmen dafür billigend die Kollaboration mit antidemokratischen, rechtsradikalen Kräften in Kauf. Die anderen glauben, dass «Antifaschismus» die Haltung der russischen Staatsführung und Armee bestimmt und reduzieren die vielfältige Oppositionsbewegung auf die «Neofaschisten».

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bemüht sich um eine differenzierte Sicht auf die inneren Prozesse in der Ukraine. Eindeutige Zuweisungen der Verantwortung für die Krise greifen zu kurz, viele Fragen sind noch offen und viele Informationen fehlen, um das Bild zu vervollständigen. In einem Online-Dossier haben wir deshalb Veröffentlichungen zu diesem Thema gebündelt: www.rosalux.de/ukraine

Machtkampf in der Ukraine

Ausschreibungen: www.rosalux.de/stiftung/ausschreibungen.html


Veranstaltungen zur aktuellen Situation in der Ukraine:

  • Berlin, 8.4.: Die extreme Rechte in der Ukraine
    Mit der Behauptung eines faschistischen Putsches rechtfertigt Russland seinen Eingriff im Konflikt in der Ukraine. Welche Rolle spielte der «rechte Sektor» bei den Protesten auf dem Maidan und welche Rolle spielen Aktivisten der extremen Rechten in der Übergangsregierung? Mit Volodymyr Ishchenko, stellv. Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse, Kiew
  • Berlin, 14.4.: Vor den Europawahlen – Brauchen wir eine neue Ostpolitik?
    Ist angesichts eines neuen «Kalten Krieges» in Europa mit aktuellem Brennpunkt in der Ukraine nicht eine neue Initiative für eine Entspannungspolitik von Nöten? Mit Wolfgang Gehrcke, Stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag.
  • Stuttgart, 24.4.: Ukrainischer Maidan zwischen der Oligarchie, rechter Gefahr und dem Krieg
    Wen repräsentiert die Übergangsregierung um Ministerpräsident Arseni Jazenjuk? Wie verhält sich der «Rechte Sektor»? Was wird sich für die Ukraine nach der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU ändern? Und in welcher Weise spielt der militärische Konflikt mit Russland eine Rolle? Mit Nelia Vakhvoska, RLS-Projektkoordinatorin in Kiew.
  • Magdeburg, 29.4.: Aktuelle Situation in der Ukraine
    Über Ursachen und Wirkungen der Proteste am Maidan. Mit Nelia Vakhovska, Kiew.
Alle Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html

Die Katastrophe ist längst da

Die Katastrophe ist längst da
Berlin, 1.4. und Nürnberg, 3.4.
Krise der öffentlichen Gesundheitsversorgung, Widerstand und Solidarität in Griechenland. Diskussionsveranstaltung mit den gesundheitspolitischen Sprechern Andreas Xanthos (SYRIZA) und Harald Weinberg (MdB, DIE LINKE).
Die Sparpolitik der Troika wird in Griechenland auch genutzt, um das bestehende System der öffentlichen Gesundheitsversorgung zu zerstören: Schließung oder Privatisierung von Krankenhäusern und Polikliniken, massenhafte Kündigungen von GesundheitsarbeiterInnen, drastische Budgetkürzungen, Erhöhung der Zuzahlungen usw. Über drei Millionen Menschen, 30 Prozent der Bevölkerung, sind überhaupt nicht mehr krankenversichert. Die humanitäre Katastrophe droht nicht, sie ist längst da.
Welche Formen von Widerstand und Solidarität gibt es dagegen in Griechenland? Was können Linke in Deutschland tun, um diese zu unterstützen?

Weiterbildung

Das Weiterbildungsteam ist Teil der Akademie für Politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Ziel seiner Arbeit ist es, Inhalte, Persönlichkeitsentwicklung und politisches Handwerk zu verbinden. Die einzelnen Bildungsangebote werden so zu einem Begegnungsort für Linke, zu einem Ort politischer Debatte, kultureller Annäherung und breiter Vernetzung.





Wie schützen wir unsere Identitäten im Netz?
Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



ROSALUX 1/2014
«Nachhall der Geschichte»
ROSALUX 1/2014 zum Thema: «Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg – um seine Deutung wird erbittert gerungen».
Im Fokus der aktuellen Ausgabe stehen ein katastrophaler Wendepunkt europäischer Geschichte - der Ausbruch des 1. Weltkriegs im Sommer 1914 - und die heutigen Kämpfe um die politische Deutungshoheit der Ereignisse vor 100 Jahren. Unter anderem geht es um neu entfachte Kriegsschuld-Diskussionen und die Aktualität der Analysen Rosa Luxemburgs. Zudem bietet das Heft einen Überblick über geschichtspolitische Angebote der Stiftung im In- und Ausland. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Brasilien befasst sich das Journal darüber hinaus mit weltweiten sportlichen Großereignissen und deren Schattenseiten. Weiter im Heft: Ein Zwischenfazit des NSU-Verfahrens, eine politische Reisereportage aus Syrien sowie die Analyse von Rekommunalisierungen im Energiesektor.
Illustriert ist die Ausgabe mit Zeichnungen aus der Graphic Novel «Notre mere la guerre» (Mutter Krieg) der französischen Künstler Kris und Maël sowie mit Motiven aus einer Bilderserie des Fotografen Gustavo Germano zu verschwundenen Opfern der brasilianischen Militärdiktatur der Jahre 1964 bis 1985.
Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Fußball in Braslien: Widerstand und Utopie
  • Fußball in Brasilien: Widerstand und Utopie
    Mythen und Helden, Massenkultur und Proteste
    Gerhard Dilger / Thomas Fatheuer / Christian Russau / Stefan Thimmel (Hrsg.)
    Die fußballinteressierte – auch die linke – Welt blickt auf Brasilien, wo vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 die Fußballweltmeisterschaften der Männer stattfinden. Zugleich wird das Land von massiven sozialen Protesten erschüttert. Sie richten sich gegen mangelnde öffentliche Dienstleistungen bei anhaltend sozialer Kluft in der aufstrebenden Regionalmacht. In einem Land, in dem die Fußballbegeisterung im Alltag der Straßen und Strände zu Hause ist, richten sie sich auch gegen die Überkommerzialisierung des «Nationalsports».
    Die Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung erscheint im April bei VSA:Verlag und ist dann auch online unter einer Creative Commons-Lizenz zu bekommen.
  • Tout le monde kaputt
    Hannover, 3. bis 31.5.
    Der Erste Weltkrieg im Comic
    In der Ausstellung wird anhand der vierbändigen Comicserie «Notre Mère la Guerre» von Kris und Maël (Verlag Futuropolis) die Grausamkeit des Ersten Weltkrieges in erschütternden Szenen von der West- und der Ostfront visualisiert. Gleichzeitig werden Einblicke in die Entstehung von «Notre Mère la Guerre» sowie von der noch nicht abgeschlossenen Comicserie «Svoboda» geboten.
    In der aktuellen Ausgabe der ROSALUX illustrieren einige Bilder der Ausstellung die Schwerpunktartikel zu 100 Jahre erster Weltkrieg.
  • Wie geht eigentlich ein «richtiges» Leben im «Falschen»?
    Berlin, 26. bis 29.6.

    Lebensweisen, Reproduktion und Transformation.
    Die Organisation des Alltags und der Zukunft ist häufig Hexenwerk. Wer sorgt für sich und andere? Institutionen öffentlicher Daseinsvorsorge sind ausgehungert, Personal und Leistungen abgebaut oder privatisiert. Es fehlt an bezahlbaren Wohnungen ebenso wie an Kitaplätzen und ausreichend Personal in Krankenhäusern oder im Pflegebereich und erst recht an bezahlbaren Betreuungs- und Pflegeangeboten. Gerade die Arbeitsverhältnisse im Care-Bereich sind immer noch feminisiert, aufzehrend und schlecht bezahlt.
    Es regt sich zunehmend Widerstand dagegen. Viele setzen sich für Veränderungen ein im Bereich Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Wohnen, Energie und in Kämpfen um Zeit oder Ressourcen. Der Blick auf Lebensweise, Lebensführung und Reproduktion ermöglicht es, diese vereinzelten Kämpfe als zusammenhängende zu denken, Spaltungen zu überwinden.
    Die dritte Transformationstagung will von Lebensperspektiven und alltäglichen Handlungsstrategien selbst ausgehen und die Bedingungen untersuchen, unter denen solidarisches Handeln entstehen kann.
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Fotonachweise:
- Machtkampf in der Ukraine: Flickr, Rutenien | Creative Commons Lizenz (CC BY 2.0)
- Die Katastrophe ist längst da: Flickr, aesthetics of crisis | Creative Commons Lizenz (CC BY-NC-SA 2.0)
- ROSALUX 1/2014: «Notre Mère la Guerre» (Band 3, S.4) | Comicserie von Kris und Maël (Verlag Futuropolis)
- Fußball in Brasilien: Widerstand und Utopie: Titelbild des gleichnamigen Buches von Gerhard Dilger, Thomas Fatheuer, Christian Russau, Stefan Thimmel (Hrsg.) | VSA:Verlag April 2014

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