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So lautet das Motto der diesjährigen Demonstration zum Internationalen Frauen*kampftag in Berlin am 8. März 2015.
Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit sowie sexuelle Selbstbestimmung. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung öffentlich auf den Straßen laut. Auch über hundert Jahre später sind viele Forderungen noch immer aktuell. Die feministische Bewegung bezieht sich auf gewonnene Erfahrungen und will eine gemeinsame neue Offensive organisieren.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt diese Initiative und präsentiert im März zahlreiche Veranstaltungen zu dem Thema. Eine umfangreiche Zusammenfassung der Angebote finden Sie in dem kürzlich veröffentlichten Gender-Newsletter.

Zu der diesjährigen Tagung der UN-Frauenrechtskommission im Rahmen der Peking+20-Plattform wird das Auslandsbüro in New York im März einige Seminare anbieten und eine Delegation internationaler Aktivistinnen zur UNO einladen. Büroleiterin Stefanie Ehmsen beschreibt das Projekt in einem Online-Beitrag. Alle Aktivitäten vor Ort werden ab dem 6. März auf der Website des New Yorker Büros dokumentiert.

«Move Baby, move! Frauen bewegen Europa», die zentrale Stiftungs-Veranstaltung in Berlin am 6. März, zeigt die Folgen des EU-Krisenregimes auf und gibt den Akteurinnen eine Stimme, die alltäglich mit den Herausforderungen der Krise kämpfen und in ihren Aktionen kreative Gegenstrategien entwickeln.

Zahlreiche Informationen gibt es auch zu den drei weiteren Topthemen UkraineGriechenland und Syrien/Irak. Zusammengefasst in Dossiers finden Sie alle Diskussionsveranstaltungen und Veröffentlichungen zu den jeweiligen Schwerpunkten an einem Ort.

LiMA15 - De-Fragmentierung

LiMA 2015: «De-Fragmentierung»

Der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützte Kongress «Linke Medienakademie» wird sich diesmal mit über 100 Workshops, Seminaren und Vorträgen dem klassischen Schwerpunkt Weiterbildung widmen. #LiMA15 will den TeilnehmerInnen Handwerkszeug zum Verändern, Vernetzen und Entwickeln neuer Ideen mitgeben. Die OrganisatorInnen wollen kritisch einhaken und eine neue Medienrealität und -rezeption denken. #LiMA15 will zeigen, wie der Alltag von JournalistInnen und MedienmacherInnen von Morgen aussehen könnte und wie sich die Rolle von LeserInnen, ZuschauerInnen und HörerInnen verändert.

Stiftung lobt Kunstpreis aus

Erinnerung an das antifaschistische Künstlerpaar Lea und Hans Grundig.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung verstärkt ihr Engagement auf dem Gebiet von Kunst und Kultur. Unter der Schirmherrschaft der linken politischen Bildungsinstitution wird dieses Jahr der «Hans und Lea Grundig-Preis» vergeben, mit dem künstlerische, kunsthistorische und kunstvermittelnde Arbeiten prämiert werden. Die Preissumme beträgt insgesamt 10.000 Euro. Bewerbungen können bis zum 31. März 2015 eingereicht werden. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus renommierten KunstexpertInnen sowie VertreterInnen der Stiftung.


«18 null drei - ich nehm mir frei!»

Am 18. März will die Europäische Zentralbank (EZB), treibende Kraft der europäischen Austeritätspolitik, ihr neues Hauptquartier in Frankfurt am Main feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Das internationale antikapitalistische Bündnis «Blockupy» mobilisiert in ganz Europa zu einer Blockade der Straßen rund um den neuen Eurotower als Ausdruck von transnationalem Widerstand und Solidarität.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltet im Vorfeld des Aktionstages Diskussionen:

Weitere Termine werden in den nächsten Tagen auf rosalux.de veröffentlicht.

Ausstellungen

  • Berlin, 5.3.: Deutsche verwerten ihre jüdischen Nachbarn
    Dokumente der «Aktion 3». Finissage der Ausstellung von Wolfgang Dreßen anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Mit Hans-Rüdiger Minow, Petra Pau und Kurt Pätzold.
  • Stuttgart und Hamburg: «Ich kam als Gast in euer Land gereist ...»
    Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933-1956
    Ausstellungseröffnung Stuttgart am 1.3.  und Hamburg am 15.3.
  • Berlin, 6.3.: Schöne Mutige Frauen
    Ausstellung anlässlich des Internationalen Frauentages
    Von Kindern und Jugendlichen der Potsdamer Mal- und Zeichenschule «Kunstgriff.23».
Diskussionen
  • Berlin, 4.3.: Wer eskaliert im Ukraine-Krieg?
    Welche Rolle spielen Russland, die USA und Deutschland bei der Entwicklung der Ukraine-Krise?
    John Mearsheimer (Universität Chicago) diskutiert mit Helmuth Markov (Minister für Justiz und Europa des Landes Brandenburg) und Andrej Hunko (MdB DIE LINKE).
  • Berlin, 7.3.: Der «tiefe Staat» in Griechenland
    Eine Bestandsaufnahme zu Rechtsextremismus im heutigen Griechenland: Polizei, Justiz, Militär, Kirche. Dimitris Christopoulos (Universität Athen) stellt Studie zu rechten Strukturen im griechischen Staatsapparat vor.
  • Berlin, 10.3.: «Ungarn: Demokratie oder Diktatur?»
    Dokumentation über die politische Entwicklung Ungarns unter der Regierung von Viktor Orbán.
    Es diskutieren Magdalena Marsovszky (deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin), Anna Striethorst (Roma-Programm der Stiftung Open Society Foundations in Budapest) und Erhard Crome (Rosa-Luxemburg-Stiftung).
  • Dresden, 11.3: PEGIDA: Zerfall des Mythos von der «Mitte»
    Was ist PEGIDA - der rechte Mob oder der Wutbürger aus der Mitte der Gesellschaft?
    Diskussion mit Andrea Hübler (RAA Sachsen e.V. - Opferberatung), Juliane Nagel (MdL DIE LINKE im Sächsischen Landtag) und Max Lill (Autor des RLS-Standpunkte-Papiers «Rechtspopulistische Früchte der Vermarktlichung».
  • Leipzig, 12. bis 15.3.: Stiftung auf der Buchmesse
    Die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt wieder den gemeinsamen Stand der linken Verlage auf der Leipziger Buchmesse. «Die Bühne» ist zu finden in Halle 5, C 404.
    Besuchen Sie die Lesungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen bei «Leipzig liest»:
    12.3.: «Verfolger und Verfolgte. Antiziganismus in Ungarn»
    13.3.: «Begegnungen mit Don Quijote»
    14.3.: «Bruno Apitz. Eine politische Biographie»
    14.3.: «Karl Marx: Aber was hat er uns hinterlassen!»
  • Berlin, 14.3.: Zwischen Zagen und Zorn
    Ziviler Protest und soziale Bewegungen in Afrika.
    Tagung mit Gästen aus Westafrika.
  • Berlin, 19.3.: Mord in Istanbul wegen «Beleidigung des Türkentums»
    In der Reihe «Insight NSU»
    Rechtsanwalt Hakan Bakırcıoğlu vertritt die Familie von Hrant Dink. Er wird über das Strafverfahren sowie die Rolle staatlicher Sicherheits- und Geheimdienstbehörden bei dem Mord berichten. Carsten Ilius, Rechtsanwalt von Elif Kubaşık, der Witwe des am 4. April 2006 in Dortmund vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık, wird Vergleiche zum NSU-Prozess ziehen.
  • Berlin, 20.3.: Was sehen wir, wenn wir uns zurück auf den Grund begeben?
    De-theoretisieren um dann zu re-theoretisieren. «Luxemburg Lecture» Saskia Sassen.
  • Berlin, 20. bis 21.3.: Die Kraft der Kritik: Wege des Marxismus-Feminismus
    Internationaler Kongress.

    Vor mehr als 40 Jahren meldeten sich in vielen Ländern der Welt unter den Marxisten Feministinnen zu Wort. Sie kritisierten den im damaligen Marxismus gebräuchlichen Arbeitsbegriff, die Werttheorie, die Stellung zu Hausarbeit, zu Familie, zum Umgang miteinander und zur umgebenden Natur, zu Wirtschaft und Kriegen sowie Zukunftsvorstellungen und Befreiungsverlangen.
    Sie lösten leidenschaftliche Debatten aus. Ihre Kritik blieb nicht gänzlich ungehört. Für einige Jahrzehnte wurde es still um den feministischen Marxismus. Der von Krise zu Krise stolpernde Neoliberalismus rückte andere Fragen in den Brennpunkt.
    Jetzt wollen wir die Fäden wieder aufnehmen. Viele der damaligen Stimmen, und viele, die sich inzwischen dazu gesellt haben, kommen auf einem Kongress zusammen, um das Unerledigte zu prüfen.
    Die Veranstaltung ist ausgebucht! Einige Vortäge werden im Livestream aufgezeichnet.
  • Berlin, 21.3.: Eine Grenze des Marxismus-Feminismus
    «Luxemburg Lecture» von Gayatri C. Spivak
  • Hamburg, 27.3.: Podemos und die demokratische Revolution in Spanien
    Ähnlich wie in Griechenland hat auch in Spanien die neoliberale Politik zu einer schweren Krise geführt. Die erst 2014 gegründete linke Bürgerbewegung Podemos ist bei Umfragen mittlerweile stärkste Partei. So ensteht auch in Spanien die Chance auf einen politischen Umbruch, in dem die politische Linke sich nicht auf einen Regierungswechsel oder eine Oppositionsrolle beschränkt, sondern ernsthaft einen grundlegenden gesellschaftlichen Transformationsprozess anstrebt.
Weiterbildung

Das Weiterbildungsteam ist Teil der Akademie für Politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Ziel seiner Arbeit ist es, Inhalte, Persönlichkeitsentwicklung und politisches Handwerk zu verbinden. Die einzelnen Bildungsangebote werden so zu einem Begegnungsort für Linke, zu einem Ort politischer Debatte, kultureller Annäherung und breiter Vernetzung.
  • Modularer Kurs «Großgruppenmoderation», fortlaufend, Einstieg jederzeit möglich
  • Ausbildungsgang «Politik – Kommunikation – Management», in Neukonzeption, 8. Durchgang geplant für 2015/2016.

Seminare    

  • 6.3.: «Was nicht berichtet wird, ist nicht passiert.»
    Ein medienkritisches Seminar mit Ausweg.
  • 13. bis 15.3.: «Großgruppenworkshop 2015: Fokus Dialog»
    «Dialog» ist ein Ort für Begegnungen mit großer Tiefe und Wirksamkeit, Orientierungspunkt für die Suche nach Kommunikationskultur und ein Konzept, das Hoffnung auf Augenhöhe und Verstanden-Werden zum Ausdruck bringt. Welchen Rahmen «Dialog» braucht, wie er gefördert und begleitet werden kann und welches politische Veränderungspotenzial in ihm steckt sind Fragen, über die wir mit den Teilnehmenden in Austausch treten werden.
  • 27.3.: Kapitalismus, Kritik und Krise vermitteln
    Seminar zu Theorie und Didaktik ökonomischer Bildung.

Weitere Angebote




Linke Politik im arabischen Raum - Interviews
Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Gute Arbeit hat ihren Preis! Ratschlag Kassel
  • Erfurt, 13.4.: Streikrecht - Tarifeinheit - Gewerkschaftspluralismus
    Die Debatte um den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Tarifeinheit schlägt hohe Wellen. Im Windschatten des Entwurfes wird von interessierter Seite bereits die Forderung nach einer Einschränkung des Streikrechts in den Bereichen der Daseinsvorsorge vorangetrieben. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung möchte mit dieser Tagung einen kritischen Beitrag zu dieser Debatte leisten.
    Die unterschiedlichen Sichtweisen und Schlussfolgerungen sollen formuliert und dargestellt werden, um eine Diskussion zu fördern. Mit dem Ziel der Verteidigung der Tarifautonomie und des Streikrechts - aus unserer Sicht elementarer Bestandteile der Demokratie.
    Über alle damit verbundenen Fragen und Probleme wollen wir zusammen mit Teilnehmer/innen aus den DGB-Gewerkschaften, den Verbänden, der Wissenschaft, den Parlamenten, der Politik und den verschiedenen Spartenorganisationen sowie interessierten Juristinnen und Juristen auf der eintägigen Fachtagung diskutieren.
    Mehr zum Thema in der Analyse «Hände weg von Koalitionsfreiheit, Tarifautonomie und Streikrecht!»

  • Berlin, 17. und 18.4.: Richtige Literatur im Falschen?
    In was für einer Welt leben wir eigentlich? 
    Zweitägige Tagung mit Ann Cotten, Annett Gröschner, Joachim Helfer, Christina Kaindl, Jan Loheit, Norbert Niemann, Helmut Peitsch, Monika Rinck, Kathrin Röggla, David Salomon, Stefan Schmitzer, Erasmus Schöfer, Ingo Schulze, Ingar Solty, Enno Stahl, Thomas Wagner, Michael Wildenhain und Raul Zelik.
    Globale Wirtschafts- und Finanzkrise, Umverteilung von unten nach oben, fortgesetzte Ausbeutung der Ressourcen und Klimawandel, soziale Exklusion vieler Menschen in den europäischen Industrieländern und noch mehr in der so genannten Dritten Welt, zunehmende Intensivierung der Arbeit und wachsende Arbeitsbelastung – das sind nur einige Stichworte einer hochkomplexen Gemengelage. Wie kann man darüber literarisch schreiben? Können und müssen das Themen für die zeitgenössische Literatur sein? Gibt es überhaupt Auswege, der Integrationsfähigkeit des kapitalistischen Systems schreibend zu entkommen? Was ist die Rolle von Schriftstellern im globalen Kapitalismus? Lässt sich ein dauerhafter Arbeitszusammenhang von Autorinnen und Autoren organisieren?
    Die einzelnen Veranstaltungen:
  • Kassel, 18.4.: Gute Arbeit hat ihren Preis!
    Aufwertung in den Sozial- und Erziehungsdiensten jetzt! Ratschlag.
    In den aktuellen Arbeitskämpfen im Sozial- und Bildungssektor geht es nicht nur um eine bessere Bezahlung, sondern auch um die gesellschaftliche Anerkennung von feminisierter Arbeit. Wie können wir gemeinsam prekäre Löhne zurückdrängen und Frauenarbeit aufwerten? Wie können wir eine Politik der Umverteilung zugunsten einer öffentlichen Infrastruktur für alle Kinder und Jugendlichen erreichen? Letztendlich ist es eine politische Frage, was einer Gesellschaft gute Arbeit und gute Bildung wert ist.
    Gemeinsam mit Beschäftigten, ehrenamtlichen und hauptamtlichen GewerkschafterInnen, KommunalvertreterInnen, Studierenden und Eltern möchten wir diskutieren, wie wir die aktuellen Tarifauseinandersetzungen in den Sozial- und Erziehungsdiensten politisch unterstützen können. Mit Bernd Riexinger (DIE LINKE), Alexander Wegner (ver.di), Hansi Weber (ver.di),  Kristin Ideler (ver.di) und Prof. Dr. Norbert Wohlfahrt (Ev. FH Bochum) und anderen.

  • Berlin, 30.4.: Voices of crisis. Europa anders machen.
    Queer-feministische Perspektiven auf Proteste gegen das EU-Krisenregime.
    Die 10. Veranstaltung in der Reihe «Rosas Salon» thematisiert Widerstand gegen die europäische Krisenpolitik aus queer-feministischer Sicht. Dabei sind Aktivistinnen der Protestbewegungen u.a. aus Griechenland, Spanien und Italien.

Fotonachweis:
- LiMA 2015: Linke Medienakademie
- Gute Arbeit hat ihren Preis: Ver.di Emscher Lippe-Süd

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