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Futuring - Zukunft machen
Die Zukunft kommt nicht irgendwann, ereignet sich nicht einfach, unabhängig von unserem Tun. Sie muss den gegenwärtigen Kräfteverhältnissen abgerungen werden. Die Zukunft beginnt heute. Das heißt, Zukunftsfragen können nicht losgelöst von ökonomischen und Machtfragen diskutiert werden. Gleichzeitig ist linke Diskussion um Zukunft das Noch-Nicht-Denkbare der Utopie, gerade die Unterbrechung des Gegebenen. Der Horizont muss geöffnet werden, es bedarf großer Visionen. Aber keiner Blaupausen noch rosaroter Wunschvorstellungen – vielmehr konkreter Utopien. Und gleichzeitig, nicht abgeleitet oder nachgeordnet, müssen konkrete Projekte entwickelt werden, mit denen Politik gemacht werden kann. Projekte, die motivieren, Lust machen auf mehr und damit in der Praxis wirksam werden.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert in diesem Sinne im Rahmen der Linken Woche der Zukunft vom 23. bis 26. April in Berlin über 30 Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten: Ausstellungen, Performances, Filme, Lesungen, Salon-Gespräche, internationale Podien und strategische Debatten. Manche Veranstaltungen werden online im Livestream zu sehen sein, viele werden aufgezeichnet. Schauen Sie vorbei, das Programm wird fortlaufend aktualisiert: www.rosalux.de/zukunftswoche

Kampf ums Klima
Köln, 10.4.: Kampf ums Klima
Köln – Rheinland – Paris
Das Jahr 2015 wird im Zeichen des menschengemachten Klimawandels stehen – und im Zeichen des Kampfes für Klimagerechtigkeit, der an immer mehr Fronten geführt wird. Globale Klimaabkommen und Klimagerechtigkeit, voranschreitende Ausbeutung natürlicher Ressourcen sowie die Frage nach einer demokratischen, sozialen und ökologischen Energiewende sind die drei großen Stränge der internationalen Klimabewegungskonferenz.

Erfurt, 13.4.: Streikrecht-Tarifeinheit-Gewerkschaftspluralismus
Die Debatte um den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Tarifeinheit schlägt hohe Wellen. Im Windschatten des Entwurfes wird von interessierter Seite bereits die Forderung nach einer Einschränkung des Streikrechts in den Bereichen der Daseinsvorsorge vorangetrieben.
Eine Fachtagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit TeilnehmerInnen aus den DGB-Gewerkschaften, Verbänden, der Wissenschaft, Parlamenten, der Politik und verschiedenen Spartenorganisationen sowie interessierten JuristInnen.

Berlin, 17./18.4.: Richtige Literatur im Falschen?
In was für einer Welt leben wir eigentlich?
Globale Wirtschafts- und Finanzkrise, Umverteilung von unten nach oben, fortgesetzte Ausbeutung der Ressourcen und Klimawandel, soziale Exklusion vieler Menschen in den europäischen Industrieländern und noch mehr in der sogenannten Dritten Welt, zunehmende Intensivierung der Arbeit und wachsende Arbeitsbelastung – das sind nur einige Stichworte einer hochkomplexen Gemengelage. Wie kann man darüber literarisch schreiben? Lässt sich ein dauerhafter Arbeitszusammenhang von Autorinnen und Autoren organisieren? Öffentliches Symposium mit Abendveranstaltungen im Brecht-Haus.

Kassel, 18.4.: Gute Arbeit hat ihren Preis!
Aufwertung in den Sozial- und Erziehungsdiensten jetzt! Arbeitsbelastung und Verantwortung in den Sozial- und Erziehungsdiensten sind hoch, die Bezahlung und Arbeitsbedingungen dürftig. Immer mehr Fachkräfte verlassen ihren Beruf. Es geht bei dieser Auseinandersetzung aber nicht nur um eine bessere Bezahlung, sondern auch um die gesellschaftliche Anerkennung von feminisierter Arbeit. Gemeinsam mit Beschäftigten, ehrenamtlichen und hauptamtlichen GewerkschafterInnen, KommunalvertreterInnen, Studierenden und Eltern möchten wir auf dieser Tagung über Möglichkeiten politischer Unterstützung der aktuellen Tarifauseinandersetzungen in den Sozial- und Erziehungsdiensten diskutieren.
  • Lübeck, 2.4.2015: Podemos und die demokratische Revolution in Spanien
    Nach dem Wahlerfolg von in Griechenland entsteht auch in Spanien die Chance auf einen politischen Umbruch, der in Europa einen grundlegenden gesellschaftlichen Transformationsprozess einleitet. Diskussion mit Raul Zelik.
  • Kiel, 3.4.: Yeni Kapi Theatergruppe: «Das Leben ist schön»
    «Das Leben ist schön» erzählt hintergründig die Geschichte des Genozids an den ArmenierInnen vor 100 Jahren von Anatolien bis nach Mesopotamien.
  • Hamburg, 7.4./Lübeck, 8.4./Kiel, 9.4.: Im Schatten der G7
    Veranstaltungsreihe zu neoliberaler Politik und Widerstand am Beispiel Griechenlands. Diskussion mit Sofia Kousiantza (SYRIZA).
  • Heilbronn, 8.4.: Israel 2015 - Innergesellschaftliche Spannungslinien und Zukunftsdebatten
    Entwicklungstrends und Zukunftserwartungen nach den Parlamentswahlen vom 17.3. in Israel.
  • Berlin, 9.4.: Sozialismus der Freiheit – Karl Polanyis Vision einer alternativen Gesellschaft
    In seinem soeben erschienenen Buch «Polanyi neu entdecken» beschreibt Michael Brie einen fiktiven Dialog zwischen Nancy Fraser und Karl Polanyi. Es geht ihm darum, die Reduktion Polanyis auf einen bloßen Sozialreformer zu überwinden und ihn im Licht der Einsichten des sozialistischen Feminismus neu zu lesen.
  • Köln, 13.4./Berlin, 15.4./Lübeck, 16.4.: Kurzfilme von Amil Shivji aus Tansania
    Amil Shvji stammt aus Tansania und lebt als freier Filmemacher in Daressalam. Mit seinen sozialkritischen Filmen war er auf zahlreichen afrikanischen und europäischen Filmfestivals und zeigt sie nun in Deutschland.
  • Hannover, 13.4.: Taksim, Rojava & die deutsche AntiRa Bewegung
    Was ist aus emanzipatorischem Aufbruch, aus positiven Bewegungen zur Veränderung der Gesellschaft geworden? In Deutschland machen AfD, HOGESA und PEGIDA von sich reden. Irak und Syrien versinken im Bürgerkrieg, in der Türkei verpuffen sowohl politische Skandale und Massenproteste wirkungslos.
  • Potsdam, 16.4.: Israel hat gewählt. Chancen auf einen Politikwechsel in Jerusalem?
    Angelika Timm, bis März 2015 Leiterin des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, spricht über die israelischen Wahlen vom 17. März 2015. Wird es ein viertes Kabinett Netanjahu geben, was hat sich in der Parteienlandschaft geändert und welche Entwicklungstrends sind zu erwarten?
  • Regensburg, 17.4.: #aufschrei - Let's talk about sex, gender & politics
    Anlässlich der Neuerscheinung des Buches «Weil ein Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute» diskutiert die Autorin Anne Wizorek zusammen mit Katja Kipping über die Frage, ob unsere Gesellschaft eine neue feministische Agenda braucht und wie diese aussehen könnte.
  • Berlin, 20.4.: Gefahr für Pressefreiheit und Demokratie in Mexiko
    Marta Durán de Huerta (investigative Journalistin) und Iván Báez (Anwalt und Experte für Meinungsfreiheit) berichten aus Mexiko: Hier wurden in den letzten 15 Jahren mehr als 100 JournalistInnen ermordet. Korrupte Politik, organisiertes Verbrechen und Repression der Zivilgesellschaft bedrohen die Sicherheit engagierter BürgerInnen, MenschenrechtsaktivistInnen und JournalistInnen.
  • Wolfsburg, 28.4.: Der Sieg der Resistenza in Italien
    Am 28. April 1945, vor genau 70 Jahren, exekutierten die siegreichen italienischen Partisanen den Faschistenführer und Hitler-Verbündeten Mussolini nahe Mailand. Gerhard Feldbauer, habilitiert in italienischer Geschichte, wird über den Sieg der Partisanenarmee und die Nachkriegsentwicklung in Italien berichten.
  • Berlin, 24.4.: Militante Neonazis in Deutschland und Griechenland
    Derzeit bereitet die griechische Justiz ein Verfahren gegen die neofaschistische Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) vor. Insgesamt 69 Parteimitgliedern wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben, um mit Überfällen, Schutzgelderpressungen und Morden ihre politischen Ziele zu erreichen. Offensichtlich gab es auch in Griechenland eine Zusammenarbeit zwischen staatlichen Behörden und Neofaschisten.
  • Berlin, 30.4.: Voices of crisis. Europa anders machen.
    Die 10. Veranstaltung in der Reihe «Rosas Salon» diskutiert queer-feministische Perspektiven auf Proteste gegen das EU-Krisenregime. Dabei sind Aktivistinnen der Protestbewegungen u.a. aus Griechenland, Spanien und Italien.

Weiterbildung

Das Weiterbildungsteam ist Teil der Akademie für Politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Ziel dessen Arbeit ist es, Inhalte, Persönlichkeitsentwicklung und politisches Handwerk zu verbinden. Die einzelnen Bildungsangebote werden so zu einem Begegnungsort für Linke, zu einem Ort politischer Debatte, kultureller Annäherung und breiter Vernetzung.

  • Modularer Kurs «Großgruppenmoderation», fortlaufend, Einstieg jederzeit möglich
  • Ausbildungsgang «Politik – Kommunikation – Management», in Neukonzeption, 8. Durchgang geplant für 2015/2016.

Seminare  

Weitere Angebote


  • «Tunis II»
    Vom 24. bis 28. März fand zum zweiten Mal in Folge das Weltsozialforum in Nordafrika statt. Die Stiftung war mit einigen MitarbeiterInnen aus verschiedenen Regionen der Welt und dem Nordafrika-Büro in Tunis am WSF beteiligt. Aktuelle Berichte, Einschätzungen, Interviews und Bilder aus Tunis finden Sie in unserem WSF-Blog.
  • Westsahara: Das vergessene Referendum
    Über den «vergessenen» Konflikt in der Westsahara, die Situation der Sahauris und das Selbstbestimmungsrecht der Völker diskutieren Jamal Zakari, Il Hame Mohamed Salem und Andrej Hunko am 14.4. in Aachen.
  • Reparationsforderungen - mal so ein Einfall von Tsipras & Co.?
    Judith Dellheim kommentiert die – nicht ganz neuen – Forderungen und ihre vielfältigen Dimensionen.
  • Athen ist nur der Anfang? Von der Wiederkehr der Hoffnung auf Veränderung
    Zum ersten Mal seit Beginn der weltweiten Finanzkrise, die 2008/09 begann, wird ernsthaft über eine Alternative zur autoritären Krisenbearbeitung und Kürzungspolitik diskutiert. Mit dem Wahlsieg von SYRIZA in Griechenland wurde eine linke Regierung in Europa in die Lage versetzt, eine Politik offensiv infrage zu stellen, die für soziale Verelendung, den Abbau von demokratischen und sozialen Rechten und Umverteilung von unten nach oben verantwortlich ist.
  • Der Zauber wirkt noch immer. Netanjahu siegt erneut
    Tsafrir Cohen berichtet am Tag nach den Parlamentswahlen in Israel vom Wahlausgang. Was bedeutet das starke Abschneiden von Benjamin Netanjahus «Likud» und welche Bedeutung könnte in Zukunft die palästinensische «Vereinte Liste» haben?
  • Diversität der Stimmen als Kraft zur Veränderung
    Katharina Pühl, in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Ansprechpartnerin für feministische Gesellschafts- und Kapitalismusanalyse, berichtet im Interview mit Ulrike Hempel von der 59. Frauenrechtskommission in New York.
  • Casting Shadows - Aus dem Schatten
    Chokwe Lumumba und der Kampf für Gerechtigkeit und Wirtschaftsdemokratie in Jackson, Mississippi. Von Kali Akuno, USA (Volltext in Englisch)


Nareen Shammo: Der Kampf ezidischer Frauen um Befreiung
  • Die Kraft der Kritik: Wege des Marxismus-Feminismus
    Mehr als 40 Jahre nach ihren ersten Wortmeldungen trafen sich die sozialistischen FeministInnen, um Erfolge und Niederlagen, neue Entwürfe und das bisher Unerledigte zu diskutieren. Aufzeichnungen vom Internationalen Kongress in Berlin
  • Über die Dialektik des Marxistenseins
    Gespräch mit Wolfgang Fritz Haug und Vernissage zum Erscheinen von Band 8/II des Historisch-kritischen Wörterbuches des Marxismus.
  • Der Kampf ezidischer Frauen um Befreiung
    Nareen Shammo, ezidische Aktivisitin, Journalistin und Trägerin des Clara-Zetkin-Frauenpreises 2015, berichtet von den Menschenrechtsverletzungen gegen Eziden durch den «IS» und ihrer Arbeit als Aktivistin im Kampf um die Befreiung entführter Frauen.
    Ihr Vortrag kann als Tonmitschnitt im Original in kurdischer Sprache und in deutschsprachiger Übersetzung angehört werden.
  • Der «tiefe Staat» in Griechenland
    Interview über den starken Rechtsextremismus im griechischen Staatsapparat. Dimitris Christopoulos, Professor für Politikwissenschaft an der Panteion Universität Athen, erklärt, wie die Rechtsextremen so stark wurden und wie die neue Regierung dem begegenen könnte.
  • Wer eskaliert im Ukraine-Krieg?
    Welche Rolle spielen Russland, die USA und Deutschland bei der Entwicklung der Ukrainekrise? John Mearsheimer (Universität Chicago), Helmuth Markov und Andrej Hunko diskutieren.
  • «Rojava liegt in Syrien»
    Internationale Solidarität mit der selbstverwalteten Region Rojava im Widerstand gegen «IS» und das Assad-Regime - zwischen Romantisierung, Ignoranz und Orientalismus? Syrische AktivistInnen diskutieren.
Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



Revolution in Rojava
«REVOLUTION IN ROJAVA»
Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo

Die Revolution in Rojava steht für ein einmaliges basisdemokratisches, geschlechterbefreites und ökologisches Projekt im Westen Kurdistans, behaupten die AutorInnen Anja Flach, Ercan Ayboğa und Michael Knapp in dem neuen Buch der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Erschienen im VSA: Verlag
In Kooperation mit der Kampagne TATORT Kurdistan
2015, 352 Seiten, ISBN 978-3-89965-658-9, 19.80 €
Das Buch ist auch online als PDF unter CC-Lizenz erhältlich.
Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Saat Macht Satt
  • Mauthausen, 8. bis 10.5.: 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen
    Mehrtägige Exkursion zur Gedenkstätte ab München
    Anlässlich der alljährlichen Befreiungsfeier des KZ Mauthausen am 10. Mai 2015 laden der Kurt-Eisner-Verein und die Petra-Kelly-Stiftung zur Gedenkfahrt. Die Gedenk- und Befreiungsfeier ist in diesem Jahr dem Andenken der Opfer des Steinbruchs des KZ gewidmet: «Der Steinbruch. Ausbeutung durch Zwangsarbeit ohne Rücksicht auf Menschenleben»

  • 10. bis 16.5.: Marseille Porte Sud
    Bildungsreise der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg
    Stadtentwicklung, Kolonialgeschichte, Migration und Rassismus in Frankreichs Tor zum Süden
    So wie Hamburg Deutschlands Tor zur Welt ist, so ist Marseille Frankreichs Porte du Sud. Rund um den Hafen entwickelte sich die Stadt vor dem Zweiten Weltkrieg zur Metropole des französischen Kolonialreichs. Heute gehören Algerien, Marokko und Tunesien zu Marseilles wichtigsten Handelspartnern. Und ein Großteil der Stadtbevölkerung kommt aus den ehemaligen Kolonien Frankreichs. Vergleiche mit Marseilles Partnerstadt Hamburg liegen auf der Hand. Wie wirken sich Globalisierung, Migration und ökonomischer Wandel auf die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort aus? Wie bildet sich dieser Wandel in der Stadt ab? Welche Antworten werden gefunden auf  Rassismus und einen immer stärker werdenden Front National, religiöse Intoleranz und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich? Hat sich das politische und kulturelle Klima in der Stadt nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt in Paris verändert?
    Exkursionen durch Stadt und Hafen, Gespräche mit WissenschaftlerInnen und AktivistInnen, Besuche bei NGOs, Sozialprojekten und Stadtteilinitiativen geben Einblicke in die Hafenstadt, in der sich Norden und Süden ständig begegnen. Reiseleitung und Referate durch MitarbeiterInnen von dock europe und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

  • Berlin, 8.5.: 2. Marx-Frühjahrsschule
    Tagung zu Marx und Recht
    Der junge Karl Marx hat in einer Vielzahl von Texten zu Fragen des Rechts Stellung genommen. Neben heftiger Kritik an konkreten Gesetzen im damaligen Preußen setzte er sich mit prominenten Staats- und Rechtstheorien seiner Zeit – insbesondere derjenigen Hegels – auseinander. Sein Ringen um den richtigen Umgang mit den rechtstheoretischen Fragestellungen ist immer auch eine Suche nach der adäquaten Form von Gesellschaftskritik überhaupt. Mit der Entwicklung der Letzteren in der Kritik der politischen Ökonomie scheint seine Behandlung rechtlicher Fragen dann in den Hintergrund zu treten.

  • Berlin, 29.5.: Saat Macht Satt
    Wer kontrolliert das Saatgut?
    Weltweit wird Saatgut von der Agrar- und Ernährungsindustrie im Namen der Ernährungs­sicherung unter die Kontrolle von immer weniger Akteuren gebracht. Die internationale Politik ebnet dabei den Weg. Eine globale Ernährungssouveränität braucht jedoch Saatgutvielfalt, die nur durch den Beitrag von Vielen erhalten und entwickelt werden kann. Welchen Einfluss haben Saatgutrechtssysteme und internationale Handelsverträge wie z.B. das aktuell debattierte TTIP-Abkommen auf den Zugang zu Saatgut? Welche Agrarsysteme und Formen landwirtschaftlicher Praxis brauchen wir, um den ökologischen und sozialen Herausforderungen einer bäuerlichen Landwirtschaft in den verschiedenen Weltregionen zu begegnen und welche Ansätze gibt es Saatgutentwicklung  lokal  zu organisieren? www.saatmachtsatt.de

Fotonachweis:
- Revolution in Rojava: Auschnitt Buchcover VSA

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