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ES GIBT ALTERNATIVEN!

Gleich zwei Großevents beschäftigen die Rosa-Luxemburg-Stiftung bereits zum Anfang des Monats:
Am 3. und 4. Juni lädt die Stiftung nach München zu einem internationalen Kongress anlässlich des G7-Gipfels im oberbayerischen Elmau am 7. und 8. Juni. In zahlreichen Panels und Workshops geht es um Klimagerechtigkeit und Ernährungsouveranität, um Fluchtursachen und Menschenrechte, um Friedens- und Genderpolitik, um Sparzwang und Schuldenschnitt.

Die gegenwärtigen Kriege auf der Welt sind auch Thema in dem Rahmenprogramm der Stiftung auf dem Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart. Weitere Diskussionsangebote beleuchten das «Feindbild Islam», reden über unheilige Allianzen zwischen christlichen Fundamentalisten und politisch Rechten sowie über Kapitalismus als Religion.

Mehr dazu und Hinweise auf weitere Highlights im Juni finden Sie in diesem Newsletter.


Gipfel der Alternativen
München, 3./4.6.: Für eine solidarische, friedliche und ökologische Welt
«Gipfel der Alternativen»
Der internationaler Kongress formuliert eine grundlegende Kritik an der «Gruppe der Sieben», die sich am 7. und 8. Juni im oberbayerischen Schloss Elmau trifft. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, der USA, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas über Außen- und Sicherheitspolitik, Probleme der Weltwirtschaft, des Klimawandels und Entwicklungsfragen beratschlagen.
In zahlreichen Panels und Workshops zu ökonomischen, ökologischen, menschenrechtlichen und friedenspolitischen Themen sollen Alternativen zur herrschenden Politik diskutiert und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Mehr zu dem Programm finden sie online.

Senftenberg, 4.6.: «Provinz versus Provinzialität»
Weltgeschichte und Geschichten aus der Provinz
Provinzielles ist nicht nur in der Provinz verbreitet und spannende Kunst, reichhaltiges kulturelles Leben findet nicht nur in den Metropolen statt. Die Konferenzreihe des Kulturforums der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Lausitz-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V. konnte diesen Ansatz bisher als durchaus produktiven Ausgangspunkt für interessante und lehrreiche Debatten bestätigen. Auch im brandenburgischen Senftenberg werden wieder Thema und Ort organisch miteinander verbunden sein: die NEUE BÜHNE wird sich als Ort der Geschichte und von Geschichten vorstellen. Das FilmFestival Cottbus präsentiert seinen diesjährigen Schwerpunkt und ein Stück der Tanzkompanie Golde Grunske wird zu erleben sein. Auf dem Programm stehen neben weiteren Aufführungen viele spannende Vorträge, Interviews und Gespräche. Mehr dazu finden Sie online.

Berlin, 5./6.6.: Gender & Migration
Workshop zu den Themensträngen Flucht/Migration, Care und Organisierung
In Europa wie den USA sind es überwiegend Migrantinnen, die in unterbezahlten, prekarisierten Care-Tätigkeiten arbeiten – oft ohne Arbeitsverträge und ohne ausreichende soziale Absicherung. Je nach Aufenthaltsstatus können sie ihre Rechte in der Regel nicht oder nur schwer geltend machen. Das gilt auch für die Sexarbeit, die für manche eine der wenigen Optionen ist, überhaupt Geld zu verdienen und einen sicheren bzw. legalisierten Aufenthaltsstatus zu bekommen.
In dem Workshop geht es um eine umfassend verstandene Perspektive auf Bedingungen sozialer Reproduktion in und durch Migrationsprozesse, um übergreifende Analyse- und Politikperspektiven. Dabei spielen Alltags- und auf die Lebensweise bezogene Aspekte eine zentrale Rolle.
After the Summer of Snowden
Berlin, 12.6.: After the Summer of Snowden
Was folgt auf die Aufdeckung der weltweiten Totalüberwachung?
Mit den Gästen Sarah Harrison (Journalistin, WikiLeaks), Jacob Appelbaum (Softwareentwickler, Internetaktivist) und Laura Poitras (Filmemacherin, Regisseurin von CITIZENFOUR) diskutieren Martina Renner (MdB DIE LINKE, NSA-Untersuchungsauschuss) und Norbert Schepers (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen).
Filmvorführung von CITIZENFOUR
Während ein Teil der deutschen Öffentlichkeit noch Schwierigkeiten hat, die Tragweite der Snowden-Enthüllungen seit dem Juni 2013 zu fassen, ist der andere Teil schon wieder zur politischen Tagesordnung übergegangen. Die Fassungslosigkeit, welche die immer neuen Enthüllungen über die Arbeit der US-amerikanischen und deutschen Geheimdienste zumindest beim interessierten Publikum auslösen, entspricht jedoch zugleich einer allgemeinen Lähmung bei der Frage, was denn nun die politischen Folgen aus all dem sein können und sollen. Wir sprechen daher mit AktivistInnen und UnterstützerInnen Edward Snowdens über Strategien und Bündnispartner im Kampf gegen die weltweite Totalüberwachung und versuchen uns an einer Bestandsaufnahme nach den Snowden-Leaks.

Berlin, 17.6.: «Unsagbare Dinge»
Sex, Lügen und Revolution
Laurie Penny spricht das Unsagbare aus: Fucked-up Girls und Lost Boys, sexuelle Gewalt, Liebe und Lügen sind ihre Themen. Sie zeigt, dass Feminismus ein Prozess ist: Egal, wie man sich nennt – wichtig ist, wofür man kämpft.
Penny zerlegt gnadenlos den modernen Feminismus und die Klassenpolitik, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin, Aktivistin und in der Subkultur berichtet. In ihrem neusten Buch spricht sie über Armut und Vorurteile, Online-Dating und Essstörungen, Straßenkämpfe und Fernsehlügen. Der Backlash gegen sexuelle Freiheit für Männer und Frauen und gegen soziale Gerechtigkeit ist unübersehbar – und der Feminismus muss mutiger werden! Laurie Penny spricht für einen Feminismus, der keine Gefangenen macht, dem es um Gerechtigkeit und Gleichheit geht, aber auch um Freiheit für alle. Um die Freiheit zu sein, wer wir sind, zu lieben, wen wir wollen, neue Genderrollen zu erfinden und stolz gegenüber jenen aufzutreten, die uns diese Rechte verweigern wollen. Es ist ein Buch, das jenen eine Stimme gibt, denen das Sprechen verboten wird – eine Stimme, die das Unsagbare ausspricht.
100 Tage Syriza
Rundreise 1: 100 Tage Syriza
Was hat sich in der griechischen Politik und Gesellschaft verändert?
Mannheim, 11.6.  | Stuttgart, 12.6.  | Tübingen, 13.6.
Was geschieht, wenn das Europa des Kapitals und der kompromisslosen Kürzungspolitik mit der Forderung nach einer Alternative konfrontiert wird? Was geschieht, wenn die BürgerInnen eines Landes die staatlich und von internationalen Gläubigern verordnete Austeritätspolitik, die Lohnsenkungen, die Entlassungen, die Destruktion des Gesundheitswesens nicht mehr ertragen können und wollen? Und ist es unter diesen Möglichkeiten überhaupt möglich, die Situation für die Menschen in der griechischen Gesellschaft substantiell zu verbessern? Was konnte die neue Syriza-Regierung bisher verändern?
Speakerstour mit Danai Tzika-Kostopoulou, Mitglied im griechischen Parlament für Syriza. Sie ist dort im Ausschuss für Produktion und Handel. Politisch aktiv ist sie seit 2005, heute ist sie Mitglied des Zentralkomitees von Syriza.
Online-Dossier mit Chronologie der Ereignisse seit der Wahl

Rundreise 2: NSU-Terror, Staat und Aufklärung
Zur Bedeutung des NSU-Komplexes aus einer türkischen Perspektive
München, 24.6.  | Köln, 26.6.  | Berlin, 27.6. 
In der Türkei gibt es eine lange Erfahrungen mit Verbrechen rechter TäterInnen, die mit staatlicher Billigung oder Unterstützung agierten. Diese staatliche Verstrickung und der gesellschaftliche Umgang mit Formen des «tiefen Staates» sind der Hintergrund, vor dem sich eine ExpertInnen-Delegation aus der Türkei auf die Reise nach Deutschland begibt.Tanil Bora, Yasemin Inceoglu und Ismail Saymaz werden in München den NSU-Prozess beobachten. An drei Abenden werden sie über ihre Wahrnehmungen berichten und einen Bezug zu ihren Erfahrungen mit rechtsterroristischen Verbrechen in der Türkei und deren staatlicher Deckung herstellen.
Speakerstour mit Tanil Bora (Journalist und Chefredakteur der politisch-theoretischen Zeitschriften «Birikim» und «Toplum ve Bilim»), Yasemin Inceoglu (Professorin für Soziologie an der Galatasary Universtität in Istanbul) und Ismail Saymaz (investigativer Journalist und Autor in Istanbul).
Online-Dossier zum NSU-Komplex

Alle Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html
WEITERBILDUNG

Das Weiterbildungsteam ist Teil der Akademie für Politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Ziel der Arbeit ist es, Inhalte, Persönlichkeitsentwicklung und politisches Handwerk zu verbinden. Die einzelnen Bildungsangebote werden so zu einem Begegnungsort für Linke, zu einem Ort politischer Debatte, kultureller Annäherung und breiter Vernetzung.

Paderborn, 5. bis 7.6.: Linke Politik vor Ort
Oftmals wird unter linker Politik in einer Kommune Kommunalpolitik im engeren Sinne verstanden, d.h. die Politik in Stadtparlamenten und Bezirksvertretungen. Wir wollen das Thema breiter angehen. Wer sind die Akteure, Zielgruppen und Bündnispartner, was sind wichtige Themen vor Ort?

Berlin, 18.6.: Politisch positioniert handeln
Ein Praxisreflexionsseminar zum systemischen Perspektivwechsel für eine machtreflexive politische Praxis

Weitere Angebote




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Mit Realutopien den Kapitalismus transformieren?
Mit Realutopien den Kapitalismus transformieren?

Jede große Krise verändert die Linke und ihre theo­re­tischen Ansätze. Der Marxismus lebt durch seine Transformationen und er lebt nur dadurch, dass er sich als Denken bewährt, das emanzipativ in die großen Krisen einzugreifen vermag. Der zweite Band in der Reihe «Beiträge zur kritischen Transformationsforschung» des Instituts für Gesellschaftsanalyse stellt neue Ansätze solchen Denkens vor.

Erschienen im VSA: Verlag
2015, 256 Seiten, ISBN 978-3-89965-648-0, 16.80 €
Das Buch ist auch online als PDF unter CC-Lizenz erhältlich.

Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html

Neues vom Karl Dietz Verlag Berlin
NEUES VOM KARL DIETZ VERLAG BERLIN:

David King
Die Kommissare verschwinden
Die Fälschung von Fotografien und Kunstwerken in Stalins Sowjetunion
232 Seiten, 336 Abbildungen |Karl Dietz Verlag Berlin 2015 |29,90 Euro
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