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Die widerspenstige Internationale

DIE WIDERSPENSTIGE INTERNATIONALE

Leben. Arbeiten. Bleiben. Migration in Bewegung

Rund um das Thema Migration entsteht im Juli an der Straße der Pariser Kommune 8 ein Labor für Austausch, Vernetzung und subversives Gelächter. Ein Zirkuszelt als Arena für Activist-Speeddating, Edutainment, politische Schönheit und Konzerte. Auf dem Gelände, auf dem die Rosa-Luxemburg-Stiftung ihren neuen Sitz errichten will, soll ein Forum für Diskussion und mehrsprachigen Austausch stattfinden.

Von Aufenthaltsrechten und Kettenduldungen über Auseinandersetzungen um bessere Arbeitsbedingungen und Löhne für NeuberlinerInnen aus dem Süden Europas: Berlin ist Schauplatz von Protesten gegen die rassistische Flüchtlingspolitik Deutschlands. Eine Ausstellung dokumentiert die Kämpfe der Geflüchteten auf dem Oranienplatz. Ein Experimentierfeld für Begegnungen und Bewegungen wird für neun Tage geschaffen. Kommt vorbei!

www.rosalux.de/widerspenstigeinternationale | #kommune8

Ankündigungsfilm «Die widerspenstige Internationale»


Veranstaltungen
Berlin, 2.7.-1.8.: Wanderausstellung zur Filmchronik «Die Kinder von Golzow»
Die Chronik der Kinder von Golzow berichtet von Menschen der Jahrgänge 1953-1955, die in der DDR geboren wurden, dort aufgewachsen sind und inzwischen die Hälfte ihres Erwachsenendaseins  als BundesbürgerInnen erlebten. Bei oberflächlichem Blick bieten die Golzow-Filme Alltägliches; bei genauerer Betrachtung offenbaren sie indes Bleibendes, das weit über den Ort und die Zeit hinaus Bestand hat.
Berlin, 3.-4.7.: Auf der Flucht vor humanitären Krisen
Konferenz zur sozialen Dimension des Klimawandels
Die Verwundbarkeit der Menschen aus dem globalen Süden ist unmittelbar mit der Wirtschaftspolitik der Industrie- und Schwellenländer verbunden. Aktuell wird diskutiert, inwieweit die Hauptemittenten von Treibhausgasen für Folgen für Klima und Menschen nach dem Völkerrecht haftbar gemacht werden können. Gemeinsam mit ExpertInnen aus dem globalen Süden und den Ländern des Nordens möchten wir auf der Konferenz beraten, welche Aktivitäten und Forderungen kurzfristig für den Schutz von Flüchtlingen und langfristig zum Ausgleich von Klimaschäden aus linker Sicht notwendig sind.

Berlin, 6.7.: Griechenland und seine Gläubiger
Am Tag nach dem Referendum: Droht Griechenlands Austritt aus der Eurozone?
Stephan Kaufmann mit einem Zwischenstand.
  • Mehr zu Griechenland: Die Linke und der Umbruch in Griechenland
    Mit einem Dossier dokumentieren wir die Entwicklung in Griechenland. Wir verschaffen Stimmen aus der griechischen Linken Gehör, die in deutschen Medien sonst kaum zu vernehmen sind. Fakten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage des Landes sind ebenso zu finden wie Hintergrundinformationen und Kommentare zu den Auseinandersetzungen der griechischen Regierung mit den internationalen Gläubigern und zu den Kämpfen der politischen Kräfte in Griechenland. Gleichzeitig verweisen wir auf aktuelle Veranstaltungen und Publikationen.
Berlin, 8.7.: Platform Cooperativism vs. the Sharing Economy
Talk and Discussion with Trebor Scholz (New School, New York/USA)
Labor companies associated with the so-called sharing economy, including Uber and TaskRabbit, show an utter lack of concern for their workers. What if the algorithmic heart of any of these citadels of anti-unionism could be cloned and brought back to life under a different ownership model, with fair working conditions, as a humane alternative to the free market model?

Erfurt, 27.8. bis 6.9.: ACHAVA Festspiele Thüringen
Ein jüdischer Impuls für den interreligiösen Dialog - unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Das hebräische Wort «Achava» bedeutet Brüderlichkeit, Schlüsselwort für eine moderne weltoffene Gesellschaft. Elf Tage lang geht es in Gesprächen, Vorträgen, Konzerten und Ausstellungen um Verständigung, Toleranz und gegenseitigen Respekt.
«Die ACHAVA Festspiele an verschiedenen Spielstätten in der Landeshauptstadt sind die kulturelle und kulturvolle Antwort der Stimme der Humanität auf Ausgrenzung und Intoleranz.» Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Landes Thüringen

Weiterbildung

Bildungsurlaub: BurnOut in der Politik
Zum Umgang mit Erschöpfung und Belastung in linken Arbeitsfeldern
Vom 14. bis 18. Oktober 2015 laden wir zu einer Bildungswoche nach Sellin auf Rügen ein. Es geht um das Thema BurnOut-Prophylaxe und Umgang mit Erschöpfung in Politik und Politischer Bildung. Die Veranstaltung ist zum Bildungsurlaub anerkannt. Für den Ausstieg aus dem Alltag und kritische Blicke auf das eigene Tun sind für uns der goldene Herbst und das Meer ein guter Rahmen.

Weitere Angebote


Ada Colau  auf  der  Plaça Major de Nou Barri


Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



«Diese Wirtschaft tötet»

«Diese Wirtschaft tötet»

Kirchen gemeinsam gegen Kapitalismus

«Land, Arbeit, ein eigenes Heim – seltsam, wenn ich darüber spreche, ist der Papst für manche ein Kommunist.» Dies sagte Jorge Mario Bergoglio, besser bekannt als Papst Franziskus, im Rahmen eines Treffens mit dem linksgerichteten bolivianischen Präsidenten Evo Morales.
Ein Jahr zuvor ging der «Papst der Armen» in seiner ersten Lehrschrift Evangelii Gaudium («Freude des Evangeliums«») mit dem herrschenden kapitalistischen Wirtschaftssystem mit den klaren Worten «Diese Wirtschaft tötet» ins Gericht und geißelte die «Globalisierung der Gleichgültigkeit». Unterstützung bekam der Papst vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), der im November 2013 zu einer «Ökonomie des Lebens» aufrief und eine «Wirtschaft im Dienst des Leben» forderte.
Vor dem Hintergrund von Wachstumszwängen, des Klimawandels und der weltweit sich verschärfenden wirtschaftlichen Ungleichheiten sind sich religiöse Traditionen trotz aller Verschiedenheiten in der Ablehnung von Habgier, Konsumismus und eines Menschenbildes, das nur auf Wettbewerb und Verdrängung setzt, einig. Für eine «Ökonomie des Genugs» lassen sich buddhistische, muslimische, jüdische und christliche Begründungsfiguren finden.

Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Ausschreibungen: www.rosalux.de/stiftung/ausschreibungen.html


Münzenberg Kongress
  • Berlin, 11. und 12.9.: Fest der Linken
    Die Vorbereitungen für das Fest der Linken am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin laufen auf Hochtouren, das Programm nimmt langsam Form an. In den kommenden Wochen werden die einzelnen Programmteile veröffentlicht.
    Ein Highlight können wir jetzt schon ankündigen: Als Hauptact treten DIE STERNE auf! Nach ihrer Tour zum neuen Album «Flucht in die Flucht» spielen sie am Samstag, 12.9. live auf der Showbühne beim Fest der Linken.
  • Berlin, 17.-20.9.: Globale Räume für radikale Solidarität. Erster Internationaler Willi-Münzenberg-Kongress
    Transnationale Bewegungen, soziale, kulturelle und humanitäre Ideen, Netzwerke und Medien des 20. Jahrhunderts
    Der Kongress zielt auf die Darstellung und Analyse von Akteuren, Formen und Praktiken globaler Solidaritätsnetzwerke vor dem Hintergrund der sozialen, kulturellen und humanitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Die Imagination kultureller Internationalen wird in den Blick genommen, ihrer Medien und ästhetischen Mittel, die in der Zwischenkriegszeit ebenso um die Frage aus Brecht/Eislers Solidaritätslied kreisten: «Wessen Morgen ist der Morgen, wessen Welt ist die Welt?». Anhand mehrerer Fallbeispiele untersucht der Kongress ideengeschichtliche Verschiebungen zwischen revolutionärem Internationalismus, Antifaschismus und Antistalinismus der 1930er Jahre. Weitere Schwerpunkte bilden die Geschichte anti-kolonialer Bewegungen in Asien, Afrika und Lateinamerika sowie das Netzwerk um die Zeitschrift «Die Zukunft», dem letzten «Medienimperium» Münzenbergs.
  • Berlin, 16.-18.10.: «UmCARE»
    Konferenz für eine neue Strategie in Pflege und Gesundheit

    Pflege und Gesundheitsversorgung sind vom neoliberalen Umbau des Sozialstaates massiv betroffen. Wer es sich nicht leisten kann, ist von einer bedürfnisgerechten Versorgung zunehmend ausgeschlossen. Beschäftigte wiederum leiden unter Stress, niedrigen Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen. Auch für die, die Angehörige oder FreundInnen pflegen, steigt der Druck.
    Es bedarf eines grundlegenden Perspektivwechsels, einer «UmCARE»!
    Mehr unter: www.rosalux.de/umcare

Fotonachweis:
- Ada Colau auf der Plaça Major de Nou Barris. Foto: Marc Lozano, flickr, CC BY-ND 2.0

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