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Paris mit Eifelturm


«WE'LL ALWAYS HAVE PARIS»
 


Die Rosa-Luxemburg-Stiftung beim Klimagipfel in Paris

Vom 30. November bis zum 11. Dezember verhandeln die Vertragsstaaten der UN-Klima­rahmen­kon­vention in Paris den Abschluss eines internationalen Klimaabkommens. Das «Paris-Protokoll» soll 2020 in Kraft treten und die Welt vor dem sich bereits abzeichnenden Klimachaos bewahren. Angesichts der Logik, der die Verhandlungen gehorchen, ist nicht zu erwarten, dass das Pariser Abkommen einen dramatischen Klimawandel abwenden wird.

Dennoch ist Paris ein sehr wichtiger Termin. Dort werden nicht nur für einige Tage die verschiedenen Perspektiven auf den Klimawandel und die widersprüchlichen Interessen in der Klimapolitik, der Widerstand gegen sie und die Alternativen zu ihr sichtbar. Paris ist auch der Ort, wo sich AkteurInnen der Klimagerechtigkeitsbewegung vernetzen und ihren Widerstand gegen lasche Klimaversprechen, marktbasierte Scheinlösungen und die «Wunderwaffe Green Economy» organisieren und wo sie über demokratische, gerechte, sozial-ökologische Alternativen diskutieren.

Als Teil dieser Bewegung wird die Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit PartnerInnen aus dem Globalen Süden zum Klimagipfel in Paris vor Ort sein. Wir werden Diskussionsveranstaltungen zu vier zentralen Themenschwerpunkten durchführen, denen im Rahmen der Klimaverhandlungen zu wenig Aufmerksamkeit zu Teil werden wird. In einem Online-Dossier werden wir den Klimagipfel verfolgen und dessen Ergebnisse kritisch einordnen.
25 Jahre Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung feiert ihr 25-jähriges Jubiläum


Zwei zentrale Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm:

Verleihung des Hans-und-Lea-Grundig-Preises
Berlin, 26.11.
Verleihung des Hans-und-Lea-Grundig-Preises 2015
In Erinnerung an die von den Nazis verfolgten antifaschistischen KünstlerInnen Hans und Lea Grundig aus Dresden vergibt die Stiftung die Auszeichnung in den Kategorien Künstlerische Arbeit, Kunst­wissen­schaft und Kunst­vermittlung. Die diesjährigen Preis­träger­Innen sind Olga Jitlina (St. Petersburg), Lith Bahlmann und Matthias Reichelt (beide Berlin) sowie Ines Weizman und Team (Weimar). Mehr Informationen: www.hans-und-lea-grundig.de

Berlin, 27.11.
Die Stiftung international
Ein Einblick in die internationalistische Auslandsarbeit. Vier Reprä­sen­tan­tInnen von Partner­organisationen von vier Kontinenten sprechen zu einigen der zentralen Themen unserer internationalis­tischen Arbeit: Flucht und Migration, Transformationen, Ernährung und Welt­handel sowie Extraktivismus.
Im Anschluss an die Inputs gibt es genug Zeit, die Diskussionen mit den PartnerInnen und AuslandsbüroleiterInnen zu vertiefen.

Die Stiftung international – ein Einblick in die Auslandsarbeit

Spendenaufruf des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Stiftung


Berlin, 1.11.: Streitgespräch zwischen Eva Bockenheimer und Ingo Stützle
Über die verschiedenen Interpretationen zu Marx‘ Satz im «Kapital», dass «die kapitalistische Produktionsweise mit der Notwendigkeit eines Naturprozesses ihre eigene Negation erzeugt». Die Abendveranstaltung findet im Rahmen der Marx-Herbstschule statt.

Berlin, 2.11.: Privatisierungen in Griechenland
GewerkschafterInnen aus Griechenland sprechen über die Folgen des Ausverkaufes von Post, Bahn, Wasser- und Energieversorgung in Griechenland.

Saarbrücken, 2.-28.11.: Ausstellung «Rosa Luxemburg - ein Leben für die sozialistische Idee»
Parallel zur Ausstellung findet ein breites Rahmenprogramm mit Lesungen, Diskussionen, Filmen und einer Party statt.

Berlin, 6.11.: Die Realität erforschen, um sie zu verändern
Lateinamerikanische Intellektuelle und die Suche nach einer gerechten Gesellschaft. Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Duisburg, 7.11.: Konferenz: Prekär im öffentlichen Auftrag
Auch Behörden, Sozial- und Bildungseinrichtungen scheuen sich nicht, soziale und berufliche Standards zu unterlaufen. Gemeinsame Konferenz von ver.di, GEW und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW. Im Anschluss: Bundesweites Netzwerktreffen Care Revolution.

Stuttgart, 12.11.: Politische Basisbewegungen in Afghanistan
Eine Bestandsaufnahme im Jahr nach dem offiziellen Abzug des internationalen Militärs.
Vier afghanische ReferentInnen berichten von emanzipatorischen Handlungsansätzen, die den polit­ischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Umbauprozessen nach der militärischen Intervention Perspektiven «von unten» entgegen stellen.

Berlin, 12. - 14.11.: Zerfall der EU oder demokratische Reorganisation von links
Die Tagung zum Stand der Demokratie in Europa will Handlungsperspektiven der Linken und sozialen Bewegungen erörtern und danach fragen, ob die Perspektiven einer möglichen Demokratisierung in Europa und der EU durch die Entwicklungen insbesondere in den vergangenen Monaten völlig verstellt wurden oder welche strategischen Ansätze wieder Raum öffnen können für einen konstituierenden Prozess von unten.

Hannover, 16.11. und Hamburg, 19.11.: Israel 2015: Weder Frieden, noch Gerechtigkeit
Über Möglichkeiten und Chancen einer emanzipatorischen Politik zu Zeiten der vierten Netanjahu-Regierung.
 
Berlin, 23.11. und München, 26.11.: Der Nicaragua-Kanal
Ausverkauf oder Entwicklungsmodell? Mónica López Baltodano und Sául Obregón von der Umwelt­organisation Fundación del Rio, werden von Hintergründen und Auseinandersetzungen um den Nicaragua-Kanal berichten.

Alle Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html
Weiterbildungsangebote: www.rosalux.de/weiterbildung


Entlang der Fluchtroute über das Mittelmeer


UmCARE - Strategiekonferenz Pflege und Gesundheit
Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



Fremd im eigenen Land

Pegida und der Verfassungsschutz

Eine Analyse von Felix Korsch über den Aufschwung der Pegida-Bewegung in ihrer Hochphase und die elektoralen Auswirkungen.

In den vergangenen Monaten ist in der Bundesrepublik – mit deutlichen regionalen Schwerpunkten – eine ungeahnte, buchstäblich  un-heimliche Eskalationsdynamik zu beobachten. Der staatliche Versuch, sie einzudämmen, bewertet das Geschehen augenscheinlich kaum als ein innenpolitisches Risiko. Er teilt dafür, wo zeitweise Grenzen erschlossen werden, mit dem Rassismus deutscher Nation die Signatur des Illiberalen. Diese scheint seit gut einem Jahr immer stärker auf und begegnet uns – das ist bemerkenswert – in Gestalt einer sozialen Bewegung von rechts.

Der hier vorgelegte Beitrag soll den Blick weiten und auf einen Akteur aufmerksam machen, der so selbstverständlich im medialen Diskurs ein- und aufgeht, dass er als kollektive dramatis personae zumeist gar nicht in Betracht gezogen wird. Gemeint sind die Verfassungsschutzämter der Länder und des Bundes, die sich wiederholt, vor allem aber wiederholt widersprüchlich zur Pegida-Bewegung und zu deren Umfeld geäußert haben.
Wahlanalysen:
Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Ausschreibungen: www.rosalux.de/stiftung/ausschreibungen.html


«Zurück nach Rojava»

«Zurück nach Rojava»

Ausstellung, Berlin, 8.12. - 11.1.
Das kurdische Demokratieexperiment in Syrien

Eine Foto-Ausstellung von medico international und attenzione photographers verbindet Aufklärung und Solidarität. Die Bilder zeigen die aktuelle Situation im syrischen Kurdistan und verdeutlichen, dass eine praktische Unterstützung in Rojava nicht nur möglich, sondern auch nötig ist. Die Drucke (25 Stück, 14 DIN A0 und 11 DIN A1) können als Set für 220 € bestellt werden. Die Fotografien sollen bei den Ausstellungen verkauft werden, die Erlöse gehen als Spende direkt an die lokalen kurdischen PartnerInnen von medico international.

Mehr Information: www.startnext.com/rojava

Fotonachweise:
- Klimagipfel in Paris: Taxiarchos228, cropped and modified by Poke2001 [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
- Krankenhaus Giorgos A. Papandreou in Rhodos: www.rhodes-hospital.gr
- «UmCare»: Nate Pirschner
- Pegida Demonstration in Dresden am 5.1.2015: Metropolico.org, [CC BY-SA 2.0], via Flickr
- «Zurück nach Rojava»: Mark Mühlhaus, attenzione photographers

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