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US-Wahl: Demo Chicago für Bernie Sanders


DIE US-WAHL 2016

Für die Zukunft der Vereinigten Staaten steht viel auf dem Spiel.

Was ist los in der US-Politik?! Mit einem Dossier zur US-Wahl begleiten wir die nächsten Monate bis zur Präsidentenwahl im November: Ein demokratischer Sozialist macht dem Clinton-Imperium die demokratische Präsidentschaftskandidatur streitig, während sich in der Republikanischen Partei Fundamentalisten und Demagogen mit dem Establishment der Unternehmerelite in den Haaren liegen. Auf beiden Seiten des politischen Spektrums hat die Unzufriedenheit mit dem Status quo dramatische Ausmaße angenommen. Gleichzeitig verschaffen sich AktivistInnen sozialer Bewegungen, von #BlackLivesMatter bis #FeelTheBern, so lautstark Gehör wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Doch warum haben sich die Dinge so entwickelt, und wohin führt das alles?

Mit einer Vortragsreise direkt nach dem Super Tuesday wertet Ethan Young den bisherigen Wahlkampf und die Situation der US-amerikanischen Linken aus. Am 3.3. in Hamburg, 4.3. in Kiel, 5.3. in Flensburg, 6.3. in Bremen, 7.3. in Köln, 8.3. in Jena, 10.3. in Erfurt und am 11.3. in Berlin.

 

Wahlplakate zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2016
Rückt Deutschland nach rechts?
Im ganzen Land hängen Plakate mit Rechtsaußenparolen und Politiker- Innen fordern weitere Maßnahmen, um MigrantInnen abzuschrecken und schnell auszuweisen.
Wir wollen über diesen Rechtsruck diskutieren, u.a. am 2.3. in Cottbus, 5.3. in Leipzig, 15.3. in Krefeld, 16.3. in Leisnig17.3 in Berlin und Chemnitz18.3. in Duisburg und Plauen, 21.3. in Leipzig, 22.3. in Hamburg, 23.3. in Dresden, 30.3. in Regensburg und mit Publikationen zu PegidaBjörn Höcke oder rechtpopulistischen Parteien in der EU.

Internationaler Frauenkampftag am 8. März

1910 schlug Clara Zetkin, Freundin von Rosa Luxemburg, die Einführung eines internationalen Frauentags vor. Vorbild dafür war der Kampftag für das Frauenwahlrecht, der im Jahr zuvor in den USA stattgefunden hatte. Im Umfeld des 8. März gibt es zahlreiche Veranstaltungen u.a. am 8.3. in HalberstadtDannenberg (Elbe) und Halle/Saale, am 10.3. in Zeitz, Cottbus und Leipzig und am 12.3. in Köln.
Clara Zetkin und Rosa Luxemburg


Griechenland, Syriza und die Linke in Europa 
Hamburg 1.3., Braunschweig 2.3., Lübeck 3.3., Hannover 4.3., Berlin 8.3.

Diskussion und Buchvorstellung mit Giorgos Chondros, Mitglied des Syriza-Zentralkommitees

Mit dem Sieg des Linksbündnisses Syriza vor einem Jahr keimte in der Linken Europas die Hoffnung auf einen Bruch mit der seit Jahren vorherrschenden Sparpolitik. Doch am Ende der Verhandlungen stand ein drittes Sparpaket, das die Regierung nun durchsetzt.
Was sind die Auswirkungen der neuen Sparauflagen? Was hat die griechische Regierung getan, um sie abzufedern? Entwickelt Syriza eine neue Strategie, um den Kampf gegen die Sparpolitik in Europa neu zu organisieren und ihn das nächste Mal zu gewinnen? Auch in der Migrationsfrage ist Athen massiv unter Druck der EU geraten. Droht ein Ausschluss Griechenlands aus dem Schengen-Raum, und was wären die Folgen? Und was bleibt von den Widerständen für ein alternatives, ein solidarisches Europa von unten, in den Ländern der Europäischen Union?

Aktuelle Veranstaltungen in den Bundesländern, Artikel, Videos und Audioaufnahmen rund um Griechenland gibt es im Griechenland-Dossier unter: www.rosalux.de/griechenland


Hamburg, 2.3.-4.3.: Sexarbeit im Zeichen des Prostituiertenschutzgesetzes
Offene Fachtagung zu den voraussichtlichen Auswirkungen des neuen Gesetzes und ein Umgehen damit.

Tübingen, 7.3.: Krieg in Syrien - gibt es Anlass zu Hoffnung auf eine Friedenslösung?
Zahlreiche Staaten, Milizen und Söldnertruppen beteiligen sich am Konflikt in und um Syrien. Gibt es Möglichkeiten, den Krieg zu beenden? Wenn ja, welche und von wem gehen Friedensinitiativen aus?

Leipzig, 12.3.: 25 Jahre Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
Diskussion mit langjährigen KooperationspartnerInnen über anstehende Aufgaben linker, emanzipatorischer, politischer Bildung und die Herausforderungen für die Bildungsarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, Buffet und Party.

Berlin, 17.-19.3.: 48 Stunden Frieden
Workshops zu Friedens-, Außen- und Sicherheitspolitik

Berlin, 29.3.-2.4.: LiMA 2016
Linke Medienakademie: Medien kompetent nutzen, gestalten und diskutieren, dieses Mal unter dem Motto #hegemoniehacken. 

Hamburg, 30.3.: Netzwerk des Todes
Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden am Beispiel von Mexiko und Kolumbien.


Alle Veranstaltungen: www.rosalux.de/veranstaltungen.html
Weiterbildungsangebote: www.rosalux.de/weiterbildung


Bildungsreise Belgrad und Sarajevo

  • Alles für uns!?
    Der globale Einfluss der europäischen Handels- und Investitionspolitik auf Rohstoffausbeutung.


Ausnahmslos aufklärungsbedürftig
  • Ausnahmslos aufklärungsbedürftig
    Kritische Perspektiven auf sexualisierte Gewalt im Kontext von Sexismus, Rassismus und Rechtspopulismus nach der Kölner Silvesternacht.

  • Von wegen sicher
    Immer schärfere Gesetze werden formuliert, immer mehr Staaten werden als «sicher» eingestuft. Erfahrungen, vor allem von Roma, belegen, dass Abschiebung in sogenannte sichere Herkunftsstaaten für die Betroffenen oft Verfolgung, unmenschliche Lebensbedingungen und systematische Diskriminierung bedeuten: Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten in der Praxis.

  • Der verpasste Frühling - Woran die Arabellion gescheitert ist
    Bericht und Fotos vom Abend mit Buchvorstellung, Marionettenspiel und Gespräch mit Julia Gerlach, Rania Shahin und Soha Saad aus Ägypten.
Videodokumentationen: www.youtube.com/rosaluxstiftung
Audiodokumentationen: soundcloud.com/rosaluxstiftung
Mediathek: mediathek.rosalux.de



Comic: Der kälteste Sommer

Der Kälteste Sommer – drei Flüchtlingsgeschichten

Comic mit autobiographischen Erzählungen

Eine berufstätige Mutter, ein berufstätiger Vater und zwei Kinder müssen um ihr Überleben kämpfen. Sie verlassen ihre Heimat, die zu gefährlich geworden ist, geben ihr tägliches Leben auf, da es unerträglich geworden ist. Sie lassen ihre Familien zurück, um ein Leben zu erreichen, das es ihnen erlaubt, über den nächsten Tag, über den nächsten Monat hinaus zu denken und Pläne für eine Zukunft in Frieden zu machen: zu arbeiten, zu studieren und mit gleichem Zugang zu Demokratie, sozialen Rechten und Kultur unter uns zu leben.

Die drei Geschichten dieses Comics beruhen auf den autobiografischen Erzählungen von Flüchtlingen, die wir in Athen und Berlin getroffen haben. Es sind Geschichten, von denen wir zufällig erfuhren. Wir haben uns entschlossen, diese in Comics umzuwandeln, um Dramatik zu vermeiden und um gleichzeitig erzählerische Details beizubehalten. Die ProtagonistInnen dieser Geschichten sind Menschen, die unseren Familien angehören, unsere FreundInnen oder NachbarInnen sein könnten. Sie sind ohne Zweifel Personen, die eines Tages als Mitmenschen in unseren Gesellschaften anerkannt werden. Lasst uns sie begrüßen.

Die Veröffentlichung liegt zur Zeit auf Englisch und Griechisch vor.


Alle Publikationen: www.rosalux.de/publikationen.html



Ausschreibungen: www.rosalux.de/stiftung/ausschreibungen.html


„Widows of Marikana“: Visuelle Erzählung der Ereignisse vom Beginn des Streiks in Marikana

BASF und das Massaker von Marikana
Wie weit reicht die Lieferkettenverantwortung der deutschen Industrie?

Platin ist heute das wertvollste Edelmetall der Welt und Deutschland dessen zweitgrößter Importeur. Im «Platingürtel», nördlich von Johannesburg, lagern etwa 80 Prozent des weltweiten Platin-Vorkommens. Die MinenarbeiterInnen, die diesen Rohstoff abbauen, leben oft unter sehr schlechten Bedingungen in informellen Siedlungen in der Nähe der Mine, ohne fließendes Wasser und ohne Elektrizität. Im Jahr 2012 streikten etwa 3.000 Bergleute für höhere Löhne und bessere Lebensbedingungen. 34 MinenarbeiterInnen wurden dabei von der südafrikanischen Polizei erschossen. Die staatliche Untersuchungskommission gab dem Minenbetreiber, dem britischen Unternehmen Lonmin, Mitschuld an dem Massaker. Einer der Hauptkunden Lonmins ist die BASF. Ein breites Bündnis informiert mit einer Vortragsreise über Menschenrechtsverletzungen entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung beteiligt sich mit drei Veranstaltungen in Berlin: einer  Diskussions-veranstaltung am 21.4. und je einer Filmvorführung «Miners Shot Down» mit Publikumsgespräch am 22.4. und 23.4..


Berlin, 4.4.: Marx nach Marx oder der Imperativ der Dekolonialisierung

Rosa Luxemburg Lecture mit Harry Harootunian

Harry Harootunians jüngstes Buch, erschienen im November 2015, hat den Titel «Marx After Marx: History and Time in the Expansion of Capitalism». In diesem Buch stellt Harry Harootunian die Annahmen des westlichen Marxismus und dessen These von der endgültigen Gestalt, die dieser Kapitalismus im Westen genommen habe, in frage. Er führt eine radikale De-Provinzialisierung des Werkes von Marx durch, indem er zu den ursprünglichen Erklärungen für die Entstehung und Entwicklung des Kapitalismus zurückkehrt, die weit über Europa und Nordamerika auf Asien, Afrika und Lateinamerika verweist: Dadurch können die gegensätzlichen Wege verstanden werden, die der Kapitalismus im 20. Jahrhundert genommen hat.
Harootunian stützt sich dabei u.a. auf Rosa Luxemburg, Wladimir Lenin und Antonio Gramsci. Es entsteht ein Verständnis von Weltgeschichte, in der Raum, Zeit und reale Kämpfe die Systeme der Kapitalverwertung regional geprägt haben.


Bildnachweise:

- Chicago experiences «The Bern»: Bob Simpson, flickr, CC BY-NC-SA
- Blick auf Sarajevo: Allegra Schneider
- Comic «Der Kälteste Sommer» / «A few months to go»: Thanasis Petrou
- «Widows of Marikana»: Visuelle Erzählung der Ereignisse vom Streik. Khulumani Support Group, Rustenburg 2014.

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